
Von Rudolf Uhrig › Die diesjährige Weihnachtskarte des Inner Wheel Club ist keine klassische Weihnachtskarte, sondern vielmehr eine farbenfrohe Ganzjahreskarte. Sie zeigt den Wasserturm als zentrale Mitte der kleinen westlichen Stadtansicht – ein Werk des Wormser Künstlers Robert Bitsch in der Genreform der naiven Malerei: einfach, unverfälscht und frei von der manierierten Raffinesse der traditionellen Kunst. So empfinden es auch Oberbürgermeister Adolf Kessel und die Club-Damen, als sie am Donnerstagabend vor dem großen Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz ihre Aktion „Lichterbaum der Hoffnung“ starteten.
„Wir blicken auf ein gesellschaftlich bewegtes Jahr zurück, das von Unsicherheit, Sorge und Ängsten in die Advents- und Weihnachtszeit getragen wurde. Insofern sehen wir unsere Aktion als einen wichtigen Baustein für den persönlichen Glauben und die Hoffnung auf eine Zeit, die wieder mehr Zuversicht bringt“, begründete Petra Emler, die Pastpräsidentin, die Initiative. „In dieser manchmal so wechselhaften Welt ist der ASB-Kinderschutzbund ein wahrer Lichtblick. Die Anlauf- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche, die von sexueller, körperlicher und seelischer Gewalt bedroht oder betroffen sind, gewinnt gesellschaftlich an Bedeutung“, so Emler. „Daher wird der diesjährige Verkaufserlös jener Organisation zugutekommen.“
Die Karte, die in einer Auflage von 500 Stück zu je 5 Euro ab sofort erhältlich ist, trägt den Titel „Der Wasserturm“.
Oberbürgermeister Kessel sagte dem Inner Wheel Club bereits zu, dass er im kommenden Jahr gerne und erneut die Schirmherrschaft übernehmen werde.
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