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  • Mi., 03. Dezember 2014, 09:12 Uhr
    Wormatia unterliegt Offenbacher Kickers mit 2: 1 / Physisch und spielerisch unterlegen / Stulin verwandelt Elfer

    Müller-Doppelpack besiegelt Derby-Niederlage

    Der Ex-Wormate Markus Müller (blaues Trikot) erzielte zwei Treffer beim Derbysieg des OFC gegen die Wormaten am Dienstagabend. Archivfoto: Steffen Heumann


    Lange Zeit agierten die Wormaten beim Dienstagabendderby auf dem Bieberer Berg auf Augenhöhe mit den Kickers. Ausgerechnet der Ex-Wormate Müller, der die Emotionen mit seinen Gesten in Richtung Wormser Fanblock schürte, nutzte in der 30. Minute vor rund 5.200 Zuschauern einen Stellungsfehler in der Abwehr und lupfte das Leder unhaltbar über Torhüter Paterok zum Führungstreffer. Mal schauen, was Trainer Sascha Eller aus der Wundertüte zaubert, damit der VfR nicht leer ausgeht.

    Erneut war es Müller, der in 56. Minute aus fünf Metern Entfernung sowas wie die Vorentscheidung erzielte. Findik kam einen Schritt zu spät und der Offenbacher Goalgetter war im Schneegestöber zur Stelle. VfR-Coach Eller wechselte daraufhin doppelt mit Hiemeleers und Antonaci, um sich nochmal gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Hiemeleers setzte dann auch mit einem Distanzschuss erste Akzente, aber die Gäste vermochten es nicht, die Hausherren permanent unter Druck zu setzen und sich in den Zweikämpfen zu behaupten.

    Iberdemaj wurde eine Viertelstunde vor Schluss für Enis Saiti eingewechselt. Allerdings vermochten es die Wormser nicht mehr, sich Torchancen herauszuspielen. So blieb es beim Bemühen, die Partie mit Anstand gegen einen physisch wie auch spielerisch überlegenen Gegner zu Ende zu bringen. Nach einem Zweikampf im Strafraum entschied der Schiedsrichter 10 Minuten vor Spielende auf Strafstoß für Wormatia. Alan Stulin verwandelte sicher zum 2:1-Anschlusstreffer. Plötzlich keimte wieder Hoffnung auf, vielleicht noch einen Punkt zu ergattern, und ein kleiner Ruck ging durch die Wormser Reihen. Letztlich blieben die Punkte auf dem Bieberer Berg. Iberdemaj setzte den Schlusspunkt und sah „Rot”, wobei nicht auszumachen war, ob der Wormser überhaupt eine Tätlichkeit begangen hat. Da hatte der Linienrichter wohl eine Schneeflocke im Auge …
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