
Der 23-jährige Ufuk Kömesögütlü schnürte seine ersten Fußballschuhe für RWO Alzey, kam über den TSV Gau-Odernheim schließlich zum SV Gonsenheim. Dort war der 1,90 Meter große Innenverteidiger absoluter Leistungsträger in der Vizemeister-Saison 2023/24. Nach 107 Spielen für die Mainzer verabschiedete sich Ufuk und wechselte zum FC Karbach. Die anderthalb Jahre beim FCEK verliefen mit insgesamt 29 Einsätzen allerdings nicht wie erhofft, weshalb es nun zum Wechsel zur Wormatia kommt. Kurioserweise hatte der Linksfuß in der Vergangenheit unabhängig voneinander das Interesse sowohl der Wormatia-Verantwortlichen, als auch von Artur Lemm geweckt. „Als ich mit Walldorf 24/25 im Aufstiegskampf war, habe ich mich für einen möglichen Regionalliga-Kader schon mit Ufuk beschäftigt“, verrät der Trainer. „Er hatte eine bärenstarke Relegationssaison gespielt, bringt ein interessantes Gesamtpaket mit und verspricht einiges an Qualität.“
Verein mit großer Tradition
Ufuk Kömesögütlü arbeitet schon seit Wochen fleißig an seiner Fitness, ein Patellasehnenspitzensyndrom hatte ihn zu einer längeren Pause gezwungen. Nun freut er sich auf die gemeinsame Vorbereitung mit der Mannschaft: „Als Spieler aus der Region bin ich der Wormatia schon öfter auf dem Platz begegnet und stand auch in den vergangenen Jahren immer wieder wegen eines möglichen Wechsels mit Verantwortlichen in Kontakt. Die Wormatia ist ein Verein mit großer Tradition und ehrgeizigen Zielen.Die Gespräche waren von Anfang an sehr positiv und haben mich in meiner Entscheidung bestärkt, jetzt den Schritt nach Worms zu gehen“.