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  • Mo., 28. September 2026, 09:32 Uhr
    Kunstradsport: Offener Kunstradvierer der SG Worms Rheindürkheim gewinnt bei den Deutschen Meisterschaften der Elite die Bronzemedaille

    „Näher an die Vierer-Weltspitze herangerückt“

    Das Wormser Kunstradquartett brachte ihren Bronzemedaille mit zurück in die Nibelungenstadt.

    Mit dem Gewinn der Bronzemedaille hat der offene Kunstradvierer der SG Worms Rheindürkheim den Saisonhöhepunkt bei den Deutschen Meisterschaften der Elite in Sulzbach-Soden bei Aschaffenburg gefeiert.

    Lena Seibel, Romy Wetzel, Jonathan Elvers und Johanna Wahlig waren nach zwei Bestleistungen und Rang drei beim DM Halbfinale in Mönchengladbach vor wenigen Wochen in Top-Form in die letzten Wochen der DM Vorbereitung gegangen, Bronze war das gesetzte Ziel der Mannschaft von Trainer Stefan Born. 

    Dazu musste wie bereits beim Deutschlandpokal das Team aus Wendlingen auf Abstand gehalten und die Mannschaft aus Ebnat überboten werden, um am Ende einen Platz gut zu machen. Das Programm des Wormser Quartetts begann sicher und konzentriert: Die in dieser Saison ins Programm eingebaute Schleifentorfahrt lief perfekt, ebenso die Flügelmühle mit Einzeldrehungen.

    Wertung sträng, aber korrekt

    Der Wechselstern und Außenstern kamen mit zeitgleichen Griffen sauber zum Stand-in den ersten dreieinhalb Minuten lief alles im grünen Bereich. Die Wertung der Kampfrichter war entsprechend einer DM streng, aber korrekt. Auf der Punkteanzeige standen zu diesem Zeitpunkt knapp unter 200 Punkte. Dann jedoch ging der Gegenlängszug beim Zusammenfahren der Zweier Griffverbindungen zu Bruch, damit war auch die nachfolgende Doppelrunde „versemmelt“. 

    Bis die Mannschaft sich wieder sortiert hatte, war wertvolle Zeit vergangen, was am Ende die Schlussübung kostete, die nicht mehr in die Zeit ging. Die Punktanzeige ratterte über 40 Punkte nach unten: War das Team zuvor noch auf Kurs zu einem Ergebnis nahe seiner persönlichen Bestleistung, standen am Ende 147,4 Punkte auf der Ergebnisanzeige. Die Enttäuschung stand der Mannschaft ins Gesicht geschrieben, als sie die Fläche verließ und die Bronzemedaille zunächst in weiter Ferne schien. 

    Der als nächstes startender Vierer aus Ebnat patzte dann jedoch massiv und konnte das Ergebnis aus Worms nicht kontern, sondern rutschte am Ende sogar noch hinter Wendlingen. So reichte es am Ende für das Wormser Kunstradquartett doch noch zur erhofften Bronzemedaille als Lohn für die harte Arbeit in der gesamten Saison. 

    Fokussiert und zielgerichtet 

    Lena, Romy, Jonathan und Johanna haben in den vergangenen Wochen sehr fokussiert und zielgerichtet gearbeitet. Mit ihren Auftritten bei Bundespokal Einrad und Deutschlandpokal konnten sie ihre persönlichen Bestmarken gleich dreimal steigern. Sie sind näher an die Vierer-Weltspitze herangerückt und haben deutlich an Stabilität und Ausführung zugelegt. Die abgeklärte Herangehensweise haben sie auch in Sulzbach-Soden an den Tag gelegt. Im Mannschafts-Kunstradsport kann ein Fehler leider zu fürchterlichen Folgen führen. Das mussten wir schmerzhaft erleben“, so Trainer Stefan Born. „Bei aller Enttäuschung, über die nicht perfekte DM-Darbietung bleibt die Erkenntnis, dass unsere Mannschaft zur deutschen und internationalen Spitze im Vierer Kunstradsport zählt. Unser Blick geht nach vorne zur Saison 2027. Wir werden die eine oder andere Übung noch flüssiger und harmonischer einstudieren und gleichzeitig mit neuen Übungen an Schwierigkeitspunktzahl zulegen.“, so das Fazit Borns, der nach einem Wechselbad der Gefühle mit seiner Mannschaft die Medaille bei der Siegerehrung noch ausgiebig feiern konnte. 

     

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