
Ein frischer Wind weht durch die Alisa Stiftung: Trixi Kuklinski, erfahrene Pädagogin und bisher Leiterin der AWOlino-Kindertagesstätte, ist neue Geschäftsführerin der Alisa Stiftung und verantwortet nun auch das Alisa-Zentrum in der Mainzer Straße. Ihr Ziel: „Kinder, die zu uns kommen, sollen gleiche Startchancen erhalten – unabhängig von Herkunft und Elternhaus“, so die neue Leiterin.
Noch immer beginnen manche Kinder die Grundschule ohne Deutschkenntnisse und ohne Kita-Erfahrung. Um dies zu ändern, möchte Kuklinski Eltern stärker einbinden. Geplant sind niederschwellige Angebote wie ein Elterncafé, das Raum für Beratung und Austausch schafft. „Nur wenn Eltern den Wert früher Förderung verstehen, können wir mehr Kinder erreichen“, so Kuklinski.
Das Zentrum im Wormser Nordend bietet ein breites Spektrum: vom Kleinkindalter bis zur weiterführenden Schule gibt es Nachmittagsbetreuung, Lernangebote und kreative Projekte. Vorschulkinder sollen künftig noch gezielter gefördert werden. Dabei setzt die neue Geschäftsführerin auf Qualität statt Masse – ein Grundsatz, den Stifterin Ilse Lang ausdrücklich unterstützt.
Das Alisa-Zentrum in Worms möchte zudem verstärkt mit dem Alisa-Zentrum in Kirn zusammenarbeiten; hier sind gegenseitige Ausflüge mit den Kindern geplant.
Dass die Arbeit wirkt, zeigt sich bereits: ehemalige Alisa-Kinder besuchen heute Wormser Gymnasien. Zudem ist die Stiftung Trägerin der Schulsozialarbeit, finanziert von der Stadt Worms.
Ein Höhepunkt ist der alle zwei Jahre verliehene Alexandra-Lang-Jugendkunstpreis. Schülerinnen und Schüler können professionell angeleitet ihre künstlerischen Talente entwickeln und präsentieren.
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