Am Samstag nutzten viele Osthofener Bürger die Möglichkeit mit den Experten des Planungsbüros WSW über die Zukunft des Schleckergeländes zu diskutieren
Osthofener möchten in erster Linie Parkplätze
Auf einer Planskizze konnten spielerisch die einzelnen Elemente wie Parkplätze oder Aufenthaltszonen verändert werden. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Am Samstagnachmmittag hatten die Osthofener Bürger zwischen 14 und 16 Uhr Gelegenheit, um mit Mitarbeitern des Planungsbüros WSW aus Kaiserslautern über die zukünftige Gestaltung des Schleckergeländes zu diskutieren. Insgesamt nutzten rund 70 Bürger diese Chance und besuchten den Info-Stand neben dem alten Rathaus auf dem brach liegenden Schleckergelände. Zunächst einmal konnten die interessierten Bürger die drei verschiedenen Varianten begutachten, wie das Gelände einmal aussehen könnte. Das Planungsbüro WSW hatte dazu drei Planskizzen angefertigt und in einem kleinen Zelt aufgehängt, welche denkbaren Alternativen es gibt. Während Variante 1 den Fokus auf möglichst viele Parkplätze legte, war Variante 2 ein Mix und Variante 3 rückte die Freizeit- und Aufenthaltsqualität in den Mittelpunkt. Die Besucher des Info-Standes konnten anschließend auf rote und grüne Karten ihre Meinung schreiben, wobei "grün" für positive und "rot" für negative Kritik stand. Zudem bestand einem Tisch die Möglichkeit, an den verschiednen Varianten "zu spielen", also etwa Anzahl der Parkplätze oder de Größe des Aufenthaltsbereiches zu verändern.
Parkplätze im Fokus
Schnell wurde bei den Kommentaren klar, dass die Bürger eine Variante mit möglichst vielen Parkplätzen wünschten. Zwar soll der Schleckerplatz zukünftig ein Mix aus Aufenthaltsqualität und Parkraum bieten, doch wurde der starke Wunsch nach einer großen Anzahl von Stellplätzen aus vielen Stellungnahme deutlich erkennbar. Je nach Gestaltung können übrigens auf dem Platz zwischen 10 und 22 Parkboxen realisiert werden. Alle weiteren wichtige Elemente für die Gestaltung des Platzes wünschten sich zahlreiche Bürger Fahrradstellplätze, Sitzgruppen mit Tischen und Bänke sowie Kinderspielgeräte. Ein reiner Parkplatz war somit bei vielen Bürgern ebenfalls nicht gewünscht.
Entscheidung bis Sommer
Der nächste Schritt ist nun, dass das Planungsbüro WSW zwei detaillierte Pläne für die kommende Stadtratssitzung entwirft, sodass bis zum Sommer diesen Jahres eine Entscheidung getroffen werden kann, wie der Platz realisiert wird. Wichtig ist Bürgermeister Thomas Goller in diesem Zusammenhang, dass der Platz bis Sommer 2016 zum Stadtfest fertig ist, um dort Teile der Veranstaltung durchführen zu können.