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  • Mo., 19. Dezember 2016, 10:41 Uhr
    Klaus-Mehring-Stiftung: Vertreter der Vereine erhalten Spenden zur Förderung der Arbeit / Ehrenamtliches Helfer unverzichtbar

    Osthofens Jugendarbeit kann sich sehen lassen

    Vertreter der Vereine freuen sich über die vom Vorstand der Klaus-Mehring-Stiftung übergebenen Schecks. Foto: Jannick Reinecke/Die Knipser


    Dass die Osthofener Vereine mehr als aktiv sind, ist nicht abzustreiten. Es ist auch für jeden etwas dabei, denn es gibt Sportvereine wie die TGO oder die DLRG, es gibt Musikvereine wie den Kirchenmusikverein oder das Wonnegauer Blasorchester, aber auch kreative Vereine wie die Krabbelgruppen. Vergangene Woche lag jedoch der Fokus nicht auf den Vereinen, sondern jedoch bei der Jugendarbeit die sie leisten. Jedes Jahr spendet die Klaus-Mehring-Stiftung Geld für genau diesen Zweck. Die jährliche Summe errechnet sich vor allem aus den Zinsen des Kapitalstocks der Stiftung und vielen Zuspenden. 2016 konnte die erstaunliche Summe von 2.000 Euro unter vier Vereinen aufgeteilt werden. So gingen ganze 600 Euro an den Hauptverein der TGO, die damit die Ferienbetreuung ausbauen möchte. Viele Eltern können keine 6 Wochen lang ihre Kinder betreuen. Eine warme Mahlzeit soll auch inbegriffen sein. Sicherlich erwähnenswert ist, dass in diesem Jahr 4 Flüchtlingskinder an dem Programm teilnahmen und sehr gut integriert werden konnten.

    Der Vorstand der Stiftung, bestehend aus Thomas Goller, Siegfried Degünther und Klaus Mehring freute sich natürlich auch über weitere 600 Euro, die dem Wonnegauer Blasorchester zur Verfügung gestellt werden konnten, um neue Instrumente anzuschaffen. Ähnliche Tätigungen hat auch der Kirchenmusikverein mit der selben Summe vor. Zudem sollen Tagesausflüge gefördert werden. Der letzte Scheck des Tages in Höhe von 200 Euro ging an die DLRG, Ortsverband Osthofen. Damit wird für einen existenziellen Faktor bei ihrer Arbeit gesorgt – der Sicherheit. So sollen Notfallrucksäcke sowie Beatmungsgeräte und ähnliches angeschafft werden.

    Klaus Mehring legte gegen Ende der Veranstaltung noch einige Fakten dar. Wurden im Jahre 2009 noch 1234 Jugendliche in Osthofen von den Vereinen betreut, so nahmen knapp 26% weniger im Jahr 2015 (1051) an der Jugendarbeit teil. Ein Trend den es zu stoppen gilt. „Es wäre sehr schade um die Arbeit der Vereine, wenn es niemanden mehr gäbe der sich ihnen anschließt”, betonte Mehring. Fakt sei aber auch, dass es in Osthofen nur so ein aktives Vereinsleben geben könne, weil sich viele ehrenamtliche Helfer fänden, denen die Jugendarbeit am Herzen liege. Dieser konnten durch die Klaus-Mehring-Stiftung insgesamt 22.800 Euro zu Gute kommen. 12 Vereine durften sich in den vergangenen Jahren über eine Spende freuen.

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