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  • So., 17. November 2013, 15:00 Uhr
    Mit Beginn der nächsten Woche werden Dauerparker abgeschleppt

    Parkplatzsituation am WEP eskaliert!

    Von den rund 1.000 Parkplätzen am WEP werden rund 250 nahezu täglich von Dauer- und Schwarzparkern belegt. Foto: Gernot Kirch


    VON GERNOT KIRCH Am Wormser Einkaufspark (WEP) sind rund 1.000 kostenlose Parkplätze vorhanden. Diese können mit einer Parkscheibe maximal drei Stunden belegt werden, um die Einkäufe in den Geschäften des WEP zu tätigen. Sicher stört es auch niemanden, wenn der eine oder andere Kurzzeitparker zur Erledigung rascher Anliegen dort stehen würde. Doch ist die Situation inzwischen eskaliert und es kann einem Kunden, der im WEP einkaufen will, passieren, dass alle Parkplätze belegt sind.

    Der Grund dafür ist die hohe Anzahl von Dauer- oder Schwarzparkern, die den Parkplatz als kostenlose Abstellmöglichkeit nutzen. Viele Autofahrer stellen ihren Wagen am WEP ab, wenn sie in der City bummeln, shoppen oder gar arbeiten möchten. Seit dem fünfjährigen Bestehen des WEP  ist bei vielen Wormsern und Gästen aus dem Umland eine Mentalität entstanden, die sich wie folgt zusammenfassen lässt: „Ich stelle den Wagen am WEP ab, das kostet nichts und liegt zentral.“

    Der Mantelsonntag als bestes Beispiel

    Der Manager des WEP, Jens Buschbacher, hat jetzt Alarm geschlagen, da immer mehr Inhaber von Geschäften ihrerseits auf die Barrikaden gehen, weil die Kunden weg bleiben, da sie nirgends parken können. Bestes Beispiel war der Mantelsonntag, alle Parkplätze waren rasch belegt, doch in den Geschäften selbst war die Frequenz überschaubar.
    Jens Buschbacher erläuterte, dass sie das Phänomen schon länger beobachten. Von den rund 1.000 Parkplätzen würden täglich etwa 250 durch Dauer- und Schwarzparker belegt. Durch einen zivilen Sicherheitsdienst hätte das Management das Verhalten vieler Nutzer genau beobachten und analysieren lassen.

    So würden schon morgens vor Geschäftsöffnung des WEP die ersten Autofahrer kommen, ihre Wagen gerade auf die attraktiven Parkplätze direkt vor den Geschäften stellen und dann in Richtung City aufbrechen. Abends, ab 16 Uhr, kämen diese Menschen dann wieder zurück. Dies sei genau dokumentiert. Es gäbe sogar welche, die würden ihren Wagen nach drei Stunden auf einen anderen Platz fahren oder die Parkscheibe nachstellen. Hierbei wies Jens Buschbacher noch einmal darauf hin, dass die WEP-Abstellflächen private Parkplätze seien, die nur für Kunden des WEP zu Verfügung stehen würden. Es handele sich keinesfalls um öffentlichen Parkraum.

    In der Vergangenheit, so Jens Buschbacher, habe man bereits Hinweiszettel an den Windschutzscheiben der Dauerparker platziert und sie damit gemahnt, ihre Autos nicht mehr den ganzen Tag dort abzustellen. Doch dies alles habe wenig genutzt. Die Dauerparker würden bleiben.

    Ab jetzt wird abgeschleppt

    Aus diesem Grund würde man ab der kommenden Woche beginnen, illegale Dauerparker abschleppen zu lassen. Niemand bräuchte dabei Angst zu haben, sein Wagen würde abgeholt, nur weil er zehn Minute zu lange auf dem Platz stehe. Vielmehr gehe es um chronische Fälle. Diese Fälle habe man genau dokumentiert und man könne belegen, dass die Halter permanent die Parkplätze belegten. Doch zum Abschleppen müsse es ja gar nicht kommen, so Jens Buschbacher, denn er hoffe, dass die Leute vernünftig genug seien und durch den Artikel im Nibelungen Kurier das Langzeitparken im WEP unterließen.

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