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  • Mo., 30. September 2013, 18:44 Uhr
    Im Pfrimmpark wird auf dem noch vorhandenen Sandsteinfundament wieder das alte "Teehäuschen" entstehen

    Pavillon als Sahnehäubchen

     

    Der Pavillon, von dem zurzeit nur das Fundament vorhanden ist, soll wieder der ganz zentrale Orte des Pfrimmparks werden. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Am Montagmorgen stellten der Heimatverein Worms-Pfiffligheim und die IG Pfrimm gemeinsam mit der Stadt Worms das Projekt „Wiederaufbau des Pavillon im Pfrimmpark" vor. Wobei der Pfrimmpark inzwischen den offiziellen Namen Karl-Bittel-Park trägt. Für beide Vereine ist die Wiedererrichtung ein lang ersehntes Ziel. Der Pavillon soll auf dem kleinen Hügel in der Nähe des Eingangs Richtung Innenstadt entstehen, wo noch das Sandsteinfundament in Form einer kleinen, rechteckigen Mauer vorhanden ist. Der Pavillon soll eine tragende Rohrkonstruktion in historisch anmutendem Design sowie ein spitz zulaufendes, schwarzes Ziegelsteindach erhalten. Die Pläne wurden mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

    Frühjahr 2014 ist Baubeginn
    Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2014 beginnen, sodass der Pavillon im Laufe des nächsten Jahres fertiggestellt werden kann. Der Pavillon trug früher auch den Namen „Teehäuschen” und war einer zentrale Anlaufpunkte des Parks, der 1896 von dem Schuhfabrikanten Karl Bittel angelegt wurde. Karl Bittel kam die Idee zum Pfrimmpark in New York, wo er beruflich aktiv war. Der dortige Central-Park inspirierte ihn, einen ähnlichen Park in Worms anzulegen. Als Karl Bittel in den Ruhestand ging, verwirklichte er den Park und verkauft ihn 1908 für einen symbolischen Kaufpreis an die Stadt. Der Pavillon überlebte jedoch nur ein Jahrzehnt und wurde nie wieder aufgebaut. Erst 2006 entstand bei den Heimatvereinen in Hochheim und Pfiffligheim sowie bei der Interessengemeinschaft Pfrimm die Idee geboren, ihn wieder auferstehen zu lassen.

    Zwei Drittel der Kosten zusammen
    Seit Beginn dieses Jahres sind die Vereine dann daran gegangen, Spenden zu sammeln. Für jeweils großzügige Unterstützungen bedankte sich der Ortsvorsteher Theo Cronewitz bei der EWR AG, der Sparkasse Worms-Alzey-Ried und der Volksbank Alzey-Worms. Ganz besonders strich Theo Cronewitz aber die private Einzelspende von Christian Gutland, Bürger in Worms-Pfiffligheim, hervor, der für den Wiederaufbau 5000 Euro zugesagt.

    Insgesamt wird der Wiederaufbau zwischen 25.000 und 30.000 Euro kosten. Rund zwei Drittel des Betrages sind inzwischen als Spenden zusammengekommen. Über weitere Geldgeber würden sich alle Beteiligten freuen. Hier de Bankverbindung: Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Konto-Nummer: 21568748

    Die fachliche Federführung und Entwurfsgestaltung des Pavillons lag beim Vorstandsmitglied des Heimatvereins, Architekt Migges Glaser, die Statik bearbeitete Vereinsmitglied Dipl. Ing. Andreas Neiss. Wichtig war den Planern, dass er  möglichst sicher vor Vandalismus ist, auch wenn es diesbezüglich eine absolute Sicherheit nicht gibt - leider.

     

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