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  • Do., 31. Juli 2014, 23:15 Uhr
    24 fortgeschrittene Judokas stellten sich zu den nächsten Prüfungen der Gürtelfarben Orange bis Blau

    Prüfungen vom 5. bis 2. Kyu beim 1. Judo-Club Worms

    24 Judokas absolvierten beim 1. Judo-Club Worms die nächsten Gürtelprüfungen.


    Mit der Prüfung zum 5. Kyu schließt der Judoka die Grundausbildung ab und wird zu einem fortgeschrittenen Judoka. Dies sollte sich im Bewegungsverhalten zeigen. Die bereits erlernten Techniken sollten sicher und mit guter Kontrolle über Ukes Fall ausgeführt werden können. Falltechniken sind sicher und selbstbewusst. Die Probleme der Kumi-Kata („die Art wie man greift“) müssen besprochen werden, damit die Techniken variabler und den Kampfsituationen angepasster angewendet werden können. Die lockere und variable Arbeit der Arme und Hände sowie der sinnvolle Einsatz von Zug und Druck müssen intensiv geübt werden. Der unterschiedliche Einsatz von Zug- und Hubarm soll mit Morote-Seoinage vermittelt werden. Kombinationen und Konter nach Ausweichen und Übersteigen erfordern, dass das zugrunde liegende Verteidigungsverhalten mit aufrechtem Oberkörper geübt wird.

    Auf dieser Ausbildungsstufe werden fast alle Würfe auf einem Bein ausgeführt. Einsatz und Timing des Spielbeines sind wichtige Unterrichtsschwerpunkte.
    Bei der Einführung der Hebeltechniken muss auf Verletzungsgefahren und die damit verbundene Verantwortung von Tori besonders hingewiesen werden.
    Für die Gürtelfarben Grün bis Blau geht es darum, das Judo-Grundlagenprinzip zu vertiefen, zu erweitern und zu variieren. Das Ziel des Judoka ist eine überdauernde Motivation zum Judo durch neue Leistungsanreize und Herausforderungen, sich vertiefend mit grundlegenden Judotechniken zu beschäftigen, das Technikrepertoire im Stand und Boden zu erweitern, die Technikprinzipien im Stand und am Boden kennen zu lernen, komplexe Situationen im Stand und Boden mit geeigneten Techniken zu lösen, die Judo-Werte zu kennen und sportartspezifische Kenntnisse zu erwerben. Daraus ergeben sich koordinativ anspruchsvolle Techniken vor allem im Hinblick auf Wettkampfrelevanz, aber auch als Vorbereitung für das Erlernen der Nage-no-kata. Die Prüfer Norbert Barwig, Bernd Jäger und Eugen Simon konnten mit den gezeigten Leistungen der Prüflinge sehr zufrieden sein.

    Die erfolgreichen Prüflinge: Nikita Siemens, Alexander Pfaffenrot, Delphin Ahmedi, Dima Ilin, Denis Pfeffer, Michael Kimmelfeld, Andreas Ilin, Daniel Paveljev, Mokolay Stepien, Arthur Simon, Daniel Usselmann, Tim Gräf, Pawel Schygulla, Alexander und Malvey Pestschani, Milan Sproß, Felix Paßberg, Marcel Bauer, Jonas Rudnik, Simon Cziumblik, Eugen Haberer, Michael Kraps, Marcel Urbach und Richard Herrmann.
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