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  • Mo., 10. März 2014, 10:19 Uhr
    Spieler des Racketclubs Black&White beenden die reguläre Saison der Squash-Bundesliga auf Platz 2

    ROWE-Team mit Sieg und Niederlage

    Mit einem Sieg in Königsbrunn beendeten die Spieler des Racketclubs Black&White die reguläre Saison der Squash-Bundesliga auf dem zweiten Tabellenplatz. Nun sind alle Augen auf die Playoffs Anfang Mai gerichtet, wo die vier punktbesten Teams im KO-Modus den deutschen Mannschaftsmeister 2014 ermitteln werden. Das Team von Manager Michael Zehe wird dann auf die Squashinsel Stuttgart treffen, während es Mitfavorit Paderborn im anderen Halbfinale mit der Überraschungsmannschaft aus Königsbrunn zu tun bekommt.

    Ohne ausländische Spieler angetreten
    Beide Spiele am Wochenende mußten ohne ausländischen Spieler bestritten werden, da es bei David Palmer Probleme mit der Ausreise aus den USA gab. Aus der Not eine Tugend zu machen kann in einem solchen Fall eine gute Lösung sein. Jens Schoor, sein Bruder Carsten, Tim Weber und Andre Haschker konnten in Königsbrunn mit einem 3-1 Erfolg die drei Punkte mitnehmen und lieferten auch Paderborn am Freitag einen tollen Kampf, wenn auch am Ende der Sieg an die Westfalen ging. Aber die Art und Weise wie sich die Spieler den zahlreichen Zuschauern präsentierten, läßt berechtigte Hoffnung aufkommen, daß Anfang Mai in Böblingen der Meistertitel verteidigt werden kann.

    Grippegeschwächter Jens Schoor wehrte sich nach Kräften
    Ein grippegeschwächter Jens Schoor wehrte sich gegen den frischgebackenen deutschen Einzelmeister Simon Rösner solange es seine Kräfte zuliesen. Dies reichte immerhin zum Gewinn des ersten Satzes, ehe langsam die Kräfte schwanden und er dem Weltranglistenelften das Feld überlassen mußte. Erfolgreicher agierte danach sein jüngerer Bruder Carsten, der Lennard Osthoff keine Chance lies und mit einem glatten 3-0 Sieg die Partie wieder ausgleichen konnte. Andre Haschker gegen den deutschen Vize-Einzelmeister Raphael Kandra lautete die nächste Begegnung. Vom Papier her eine klare Angelegenheit für den Paderborner Nationalspieler. Nicht aber für Andre Haschker, der wiedereinmal demonstrierte warum man ihn den „Hexer“ nennt. Mit unglaublicher Physis, einem unbändigen Kampfeswillen und unterhaltsamen Diskussionen mit dem Referee, brachte er Kandra an den Rande einer Niederlage. Am Ende mußte der Tiebreak im fünften Satz die Entscheidung bringen, wo sich letzendlich doch der Favorit durchsetzte und Paderborn mit 2-1 in Führung brachte.

    Im letzten Spiel stand Tim Weber vor der Mammutaufgabe gegen den Engländer Chris Simpson (Nummer 21 Weltrangliste) ein Remis für sein Team zu retten. Auch hier mußte der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Und wieder hatte Paderborn das bessere Ende auf seiner Seite. Mit 3-1 konnte die Gäste die drei Punkte aus der Nibelungenstadt mitnehmen. Beide Mannschaften könnten sich auch im Finale in Böblingen gegenüberstehen, dann allerdings wird mit Nick Matthew die aktuelle Nummer eins der Weltrangliste für das ROWE-Team im Court stehen, was die Chancen auf einen Erfolg deutlich erhöhen dürfte.
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