Traditioneller Zielrutschwettbewerb beim Luftsportverein Osthofen / Vorsitzender Hunathey gewinnt
Saison endet mit Wettbewerb
Die Teilnehmer des Ziellandewettbewerbs 2014.
Zum traditionellen Zielrutschwettbewerb als Abschluss der Segelflugsaison hoben 15 Piloten des Luftsportvereins Osthofen ab. Trotz durchwachsenen Wetters konnten zwei Durchgänge geflogen werden. Der erste Vorsitzende des Vereins, Andreas Hunathey sammelte dabei mit 10,20 Metern die wenigsten Fehlerpunkte und flog so auf Rang Eins. Gefolgt von den beiden Vereinskameraden Wolfgang Spielmann und Max Kraus auf den Plätzen 2 und 3.
Ziel des Wettbewerbes ist es mit dem einsitzigen Schulungsflugzeug „Ka 8b“ denkbarst genau an einer Ziellinie zum stehen zu kommen. Die Schwierigkeit besteht darin den Landepunkt so zu wählen, dass das Flugzeug auf seiner Kufe möglichst genau zur Linie rutscht und dabei die trichterförmig zulaufende Seitenbegrenzung der Zielgasse auch nicht überrollt. Eine Radbremse mit der der Pilot das Ergebnis beeinflussen könnte hat dieses Flugzeug nicht.
Aufsetzpunkt, Feuchtigkeit der Grasbahn und das Gewicht des Piloten relevant
Ausschlaggebend für den Bremsweg sind daher allein Aufsetzpunkt, Feuchtigkeit der Grasbahn und das Gewicht des Piloten. Der Abstand der Flugzeugnase zur Linie wird nach dem Stillstand gemessen. Steht das Flugzeug vor der Ziellinie, werden die Meter einfach gewertet, überrollt es jedoch eine Linie, wird dies mit doppelter Meterzahl bestraft.
Für alle teilnehmenden Piloten ist das Zielrutschen ein großer Spaß, besonders wenn den anfliegenden Piloten durch befeuchten der Grasbahn die Wettbewerbsbedingungen erschwert werden. Geehrt wurde jeder Teilnehmer bei der abendlichen Siegerehrung mit einer Medaille, bzw. einem Pokal für die ersten Ränge. Der Tabellenletzte erhielt traditionell die rote Laterne.