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  • Mo., 28. Juli 2025, 12:39 Uhr
    ALTERTUMSVEREIN WORMS: SPD-Landtagsabgeordneter und welterbepolitischer Sprecher Dirk Beyer zu Gast

    „SchUM-Stätten sind ein Schatz für die Region“

    Der Vorstand des Altertumsvereins suchte das Gespräch mit dem Abgeordneten Dirk Beyer.
    Foto: Patricia Sonek/Wahlkreisbüro Dirk Beyer

    Auf Einladung des Vorsitzenden Dr. Burkhard Keilmann nahm der Wormser SPD-Landtagsabgeordnete Dirk Beyer an der jüngsten Vorstandssitzung des Altertumsvereins Worms teil. Der Verein setzt sich seit jeher für die Erforschung und Vermittlung der städtischen Geschichte ein. Im Gespräch zwischen den Vorstandsmitgliedern und dem Parlamentarier stand vor allem der aktuelle Sachstand zu den SchUM-Projekten der Stadt im Mittelpunkt.

    Die SchUM-Stätten – Synagoge, Mikwe, Synagogengarten und der Friedhof Heiliger Sand – sind nicht nur bedeutende Zeugnisse jüdischen Lebens in Worms, sondern auch Teil des UNESCO-Welterbes. Der Verein unterstrich die Relevanz dieser Orte und betonte die Chance, die mit einer behutsamen Weiterentwicklung durch das geplante Besucherzentrum einhergeht.

    Großer Elan für Stadtgeschichte

    Dirk Beyer würdigte als welterbepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, aber auch als Mitglied des Wormser Stadtrates das Engagement des Altertumsvereins: „Die SchUM-Stätten sind ein Schatz nicht nur für Worms, sondern für die gesamte Region. Sie sichtbar, lebendig und zugänglich zu machen, ist eine wichtige Aufgabe – historisch wie gesellschaftspolitisch.“ Für die Expertise und Leidenschaft, mit der sich der Altertumsverein neben seinen vielfältigen anderen Aufgaben dafür einsetze, sei er sehr dankbar.

    Intensiv – und teils kontrovers – wurde das geplante SchUM-Besucherzentrum am Neumarkt diskutiert. Die Vorstandsmitglieder brachten Ideen zur inhaltlichen und personellen Ausgestaltung und zur Einbindung ein. Gleichzeitig wurde der Wunsch geäußert, dass bei der weiteren Planung die wissenschaftliche Kompetenz und die Erfahrung des Vereins noch stärker eingebunden werden könnte. Ebenso wie in die Entwicklung des städtischen Museums.

    Einzigartiges Erbe

    „Worms trägt Verantwortung für ein einzigartiges Erbe“, betonte Dr. Keilmann. Der Altertumsverein wolle dazu beitragen, dass dieses Erbe sowohl geschützt als auch einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werde – mit Augenmaß und mit dem Blick für die historischen Zusammenhänge. „Deshalb sind wir nach wie vor bereit, uns in die Überlegungen zu einem neuen Museumskonzept einzubringen und dessen Umsetzung finanziell großzügig zu unterstützen.“

    Dirk Beyer sicherte zu, die Anliegen aus dem Gespräch in die politischen Gremien auf Stadt- und Landesebene einzubringen und sich weiterhin für eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Land und zivilgesellschaftlichen Akteuren einzusetzen.

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