„Klein, unscheinbar, unaufdringlich – aber auch unübersehbar, unüberhörbar, mitten im Ort“, so beschreibt Dekanatspräses Alexander Ebert vom Evangelischen Dekanat Worms-Wonnegau die evangelische Kirche in Monzernheim. Am vergangenen Sonntag wurde mit einem Festtag das 300-jährige Bestehen des Gotteshauses gefeiert. Wie es vor 300 Jahren zur Grundsteinlegung kam, erläuterte Gemeindepfarrer Andreas Schenk: Monzernheim gehörte seinerzeit zur Kurpfalz und unterstand damit dem Kurfürsten in Heidelberg. Dieser wurde evangelisch-lutherisch und seine Untertanten mussten es ihm gleichtun, denn die Menschen hatten stets der Religion ihrer Landesherren zu folgen. Es folgten Wechsel