Von Rudolf Uhrig > Es ist Sonntagabend, die Sonne verabschiedet sich mit gleißendem Licht, die Jahrhunderthalle ist mit 4.000 Besuchern sehr gut gefüllt. Patti Smith wird an diesem Abend mit 2-jähriger pandemiebedingter Verspätung auftreten. Aus den Membranen der wuchtigen Lautprecher dringt „einhämmernd“ der mittlerweile zum „Immateriellen Kulturerbe“ gewordene Reggae. Gute Laune-Musik eben. Aber 20 Minuten lang, denn so lange lässt die 75-jährige New Yorkerin auf sich warten. Dann plötzlich geht es schnell: die Musik wird ausgeblendet, die „Very Lights“ fahren auf ihre Positionen, der Roadmanager gibt per Taschenlampen-Blicklicht das Zeichen. Bedächtigen Schrittes