Die Osthofener FWG-Bürgermeisterkandidatin Gabriela Terhorst möchte das Amt erobern und sieht sich dafür bestens gerüstet
„So gute Chancen wie jetzt gab es noch nie“
Gabriela Terhorst geht am 25. Mai für die Freie Wählergemeinschaft in das Rennen um das Bürgermeisteramt von Osthofen. Foto. Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister von Osthofen findet im Rahmen der rheinland-pfälzischen Kommunalwahl am 25. Mai 2014 statt. Sie verspricht spannend zu werden wie noch selten in den vergangenen 50 Jahren. Ein Grund dafür ist, dass es keinen Amtsbonus für einen amtierenden Bürgermeister gibt, da der momentan regierende Stadtchef, Wolfgang Itzerodt (SPD), nicht mehr kanditiert. Zudem tritt mit dem Bürgerverein eine politische Kraft an, die zusätzliche Farbe ins Parteienspektrum bringt und Prognosen noch schwieriger macht als ohnehin schon.
Terhorst FWG-Kandidatin
In der vergangenen Wochen hat die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Osthofen mit der 49 jährigen Gabriela Terhorst ihr Kandidatin für das Amt der Bürgermeisters benannt. Gabriela ist 1964 im damaligen Ost-Berlin geboren, hat lange in Sachsen-Anhalt gelebt und ist 1980 ausgereist. Nach zahlreichen Stationen in der Bundesrepublik ist sie 1990 nach Osthofen gezogen. Von Beruf ist Gabriela Terhorst Jugend und Heimerzieherin. Sie war zwölf Jahre lang im Pfarrgemeinderat aktiv. Die FWG-Kandidatin hat zwei Kinder und ist seit fünf Jahren bei der Lebenshilfe in Worms im Bereich der pädagogischen Integration beschäftigt.
Im Jahr 1999 wurde Gabriela Terhorst in den Sozialausschuss der Stadt Osthofen berufen und im Jahr 2004 erfolgte die Wahl zur 2. Beigeordneten der Stadt Osthofen mit den Schwerpunkten Tourismus, Fremdenverkehr, Winzerfestausschuss und der Gedenkstätte. 2013 erfolgte dann die Wahl zur 1. Beigeordneten mit der Zuständigkeit für die Wonnegauhalle. Der nächste Schritt in der politischen Karriere wäre der Posten des Bürgermeisters.
Bürgermeisterin das Ziel
Im Gespräch mit dem NK ließ Gabriela Terhorst keinen Zweifel daran, dass sie nach zehn Jahren als Beigeordnete nun Bürgermeisterin werden möchte und dazu aufgrund ihrer politischen Erfahrung auch das notwendige Rüstzeug mitbringe. Als wichtige Projekt nannte sie den Abschluss der Fusion zwischen der Stadt Osthofen und der VG Westhofen zur Verbandsgemeinde Wonnegau. Ein weiterer Schwerpunkt sie Verkehrssituation und nach dem Abriss des Schleckermarktes die Neugestaltung dieses Geländes. Eine Herzensangelegenheit von Gabriela Terhorst ist die Verbesserung der Infrastruktur und die optische Aufwertung des Stadtbildes von Osthofen. Um all ihre Zeile umzusetzen, ist es der FWG-Kandidatin wichtig alle Bürger anzusprechen und mitzunehmen, sowohl Neuzugezogene wie Alteingesessene. Zu der Wahl am 25. Mai 2014 sagte sie: "So gute Chancen Bürgermeisterin zu werden gab es in Osthofen noch nie! Ich bin auch keine Zählkandidatin, sondern möchte das Amt erringen und die Mehrheit der Osthofener hinter mich bringen!"
Um ihre inhaltlichen Ziele und Aussagen exakt auszuformulieren und festzulegen, geht die Osthofener FWG am 8. Februar in eine ganztägige Klausur.