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  • Mi., 15. Januar 2014, 20:42 Uhr

    SPD-AG Migration und Vielfalt besuchte das Heiligtum des Sikhs in Frankfurt

    Von links nach rechts: Gülten Polat, Reza Salimi, Carlo Riva, Serdar Uzatmaz, Andrea Tilgner, Pierre Tchokoute Tchoula, Heike Schreiber-Wolsiffer und Iqbal Singh.


    Die SPD AG Migration und Vielfalt hat als eines ihrer Arbeitsziele, das Kennenlernen und der Austausch mit Kultur und den Religion unserer Migranten.

    In diesem Rahmen folgten die Mitglieder auch gerne der Einladung ihres Vorstandskollegen Iqbal Singh, zum gemeinsamen Besuch des Heiligtums der SIkh am 12. Januar nach Frankfurt.

    Dort wurde man bereits erwartet. Der 33 Jahre alte Sozialanthropologe Khushwant Singh, (1. Vorsitzende des Frankfurter Rats der Religionen), gab der interessierten Gruppe Einblicke in die Religionsgemeinschaft der Sikh.  

    Sikhi gehen auf nordindische Heilige zurück
    Sikhi, wie die Religion von Sikhs selbst bezeichnet wird, geht auf nordindische Heilige, Gurus (Meister) genannt, zurück. Religionsübergreifende Einsichten und Weisheiten, die Gepflogenheit des Tragens eines Turbans sowie die Heilige Schrift der Sikh und ihre Tradition waren Inhalte der fachkundigen Ausführungen von Khushwant Singh.

    Heute gibt es über 20 Millionen Sikhs. Sikhi gilt als 5.größte Weltreligion. Die meisten Sikhs leben in Nordindien; in Europa sind es einige Zehntausend.

    In Frankfurt ist der GURDUARA, das Gemeindezentrum der Sikhs, wie viele Zuwanderergemeinden, in einem Industriegebiet, in einer ehemaligen Fabrikhalle in Hoechst angesiedelt.

    Organisiert ist der Gurduara als Verein und finanziert sich, wie die Sikh Gemeinden weltweit, aus Spenden. Zumeist trifft man sich dort sonntags, am arbeitsfreien Tag eben. Nicht selten treffen sich dann dort weit über 500 Sikhs.

    Weitgehend festgelegte Zusammentreffen
    Der Ablauf der Zusammentreffen, in den sich selbstverständlich auch die Mitglieder der AG Migration & Vielfalt respektvoll eingefügt hatten (alle trugen eine Kopfbedeckung im Heiligtum), ist weitgehend festgelegt. Kinder und Erwachsene, alle gekleidet in herrlich bunten landesüblichen Gewändern, rezitierten Verse aus dem Guru Granth Sahib, begleitet von wohlklingen Melodien indischer Instrumente. 


    Für die anschließende Teilnahme am großen Gemeinschaftsmahl, welches allen sehr gut geschmeckt hatte, die Erklärungen des Khushwant Singh, sowie die Führung von Iqbal Singh durch das Heiligtum, bedankte sich der 1. Vorsitzende der AG Migration & Vielfalt Serdar Uzatmaz mit einer kleinen Spende.

    Das erlebte hallte in allen Teilnehmern dieser gelungenen Exkursion noch lange nach. Weitere Besuche anderer Organisationen und Verbände  sind geplant, wie bereits eingangs erwähnt.

     

     

     

     

     

     

     

     

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