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  • So., 16. März 2025, 08:00 Uhr
    BAHNHOFSTOILETTEN WORMS: Überplanmäßige Mittel für neue Toilettenanlage am Busbahnhof bereitgestellt

    Stadt geht Toilettenmisere an

    Lageplan und Grundriss der neuen Toiletten, wie sie im November 2024 vorgestellt worden sind.
    Graphik: Stadt Worms

    Derzeit existiert bekanntermaßen weder im Bahnhofsgebäude noch im Umfeld des Wormser Hauptbahnhofs eine öffentliche Toilette. Aufgrund wiederholter Vandalismusfälle musste die bisherige WC-Anlage im Bahnhofsgebäude Anfang 2023 geschlossen werden: Die Kosten für das ständige Instandsetzen waren für die Stadt schlichtweg nicht mehr darstellbar. Obwohl sich die Toiletten auf Bahngelände befanden, musste die Stadt für deren Unterhaltung aufkommen.

    Mit dem Betreiberwechsel im Busverkehr ergab sich ein weiteres Problem in Bezug auf fehlende Toiletten in Bahnhofsnähe. Aufgrund der Zugehörigkeit der Deutschen Bahn (DB) Regio Bus Mitte zum DB–Konzern hatte das seitherige Fahrpersonal die Möglichkeit, die Personaltoiletten im DB-Kundenzentrum zu nutzen. Mit dem Betreiberwechsel in den Linienbündeln Worms und Wonnegau-Altrhein sind mittlerweile zwei andere Verkehrsunternehmen in Worms tätig, welche diese Option aufgrund fehlender eigener Sozialräume am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) nicht haben.

    Aufgrund dieser Tatsache ist geplant (der NK berichtete), auf der Mittelinsel am ZOB zwei Toilettenelemente zu errichten, wovon eines der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird. Das andere Element bleibt ausschließlich dem Personal der den ZOB anfahrenden Busunternehmen vorbehalten.

    Ausschuss gewährt Mittel

    Hierfür wurde auch per Eilentscheid bereits im Vorjahr eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 180.000 Euro sowie außerplanmäßige Mittel in Höhe von 90.000 Euro bereitgestellt, weshalb entsprechende rechtliche Verpflichtungen eingegangen wurden. Die nicht in Anspruch genommene Auszahlungsermächtigung in Höhe von 90.000 Euro wurde in das Haushaltsjahr 2025 übertragen. Die entsprechenden Haushaltsmittel in Höhe von 180.000 Euro konnten jedoch nicht mehr in den Haushaltsplan für 2025 eingearbeitet werden, weshalb diese nun überplanmäßig bereitzustellen sind. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte am Mittwochnachmittag hierfür zu. Über die Mittel kann sofort verfügt werden. 

    Zur Deckung dienen Wenigerauszahlungen beim Projekt „Gebietsweiser Straßenausbau“ in entsprechender Höhe. Der Deckungsvorschlag ist möglich, da diese Maßnahme aus personellen Gründen im laufenden Jahr nicht umgesetzt werden kann.

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