
Das Stadtdörfer-Projekt in Heppenheim schreitet weiter voran. Ortsvorsteher Tom Hens berichtet im Gespräch über einen weiteren erfolgreich umgesetzten Baustein: die Installation mehrerer Kotbeutelstationen im Ort: „Die ersten Stationen sind bereits aufgestellt und werden gut angenommen – sogar die ersten Vierbeiner haben sie direkt eingeweiht“, sagt Hens mit einem Schmunzeln. Die neuen Stationen befinden sich am Frankenthaler Weg, Zum Wiesengrund, Dirmsteiner Weg, Dornfelder Ring, in der Kleingartenstraße sowie an der Offsteiner Straße/Ecke Untere Bahnhofstraße.
Finanziert wurde die Anschaffung über das Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen des Stadtdörfer-Projekts. Ein besonderer Dank gilt laut Hens den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich bereit erklärt haben, die Leerung der Abfallbehälter sowie das Nachfüllen der Beutel ehrenamtlich zu übernehmen. „Ohne dieses Engagement wären solche Projekte nicht möglich“, betont der Ortsvorsteher.
Dabei hebt Hens auch hervor, dass Heppenheim in der Vergangenheit oftmals unterschätzt wurde. „Doch wir Heppenheimer sind stolz auf unsere Gemeinschaft und darauf, was wir hier am Rande der Stadt gemeinsam erreichen können, wenn wir zusammenarbeiten“, so Hens.
Gleichzeitig ruft Hens weitere Helferinnen und Helfer dazu auf, sich zu beteiligen. „Damit die Stationen dauerhaft gepflegt werden können, sind wir auf Unterstützung angewiesen“, erklärt er. Interessierte können sich bei der Ortsverwaltung oder direkt bei ihm melden.
Auch für kommende Projekte werden noch Mitstreiter gesucht. Geplant sind unter anderem eine Sitzgruppe mit Tisch am Trullo „Auf dem Leimenkaute“ sowie zusätzliche Ruhebänke an attraktiven Aussichtspunkten rund um Heppenheim. Darüber hinaus befindet sich bereits ein größeres Vorhaben in der Vorbereitung, über das zu einem späteren Zeitpunkt informiert werden soll.
Für Hens zeigt das Stadtdörfer-Projekt deutlich, welches Potenzial in der Kombination aus Fördermitteln, ehrenamtlichem Engagement und einer aktiven Dorfgemeinschaft steckt. „Gemeinsam können wir viel bewegen und unseren Ort noch lebenswerter gestalten“, so der Ortsvorsteher.
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