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  • Di., 24. März 2026, 10:25 Uhr
    STADTENTWICKLUNG: Grüne fordern Architekturwettbewerb für ehemaliges Gesundheitsamt am Dom

    „Stadtrat trägt Verantwortung dafür, was hier entsteht“

    Anna Biegler vor dem ehemaligen Gesundhheitsamt am Dom.
    Foto: Bündnis 90/Die Grünen Worms/Sergej Falk

    In der kommenden Sitzung des Bau- und Mobilitätsausschusses am Donnerstag, dem 26. März, wird der Vorentwurf für das Projekt „Domhof“ im Domquartier beraten. Gemeint ist das Gelände des ehemaligen Gesundheitsamts, das nach Angaben der Wormser Grünen in Zusammenarbeit der Sparkasse Rheinhessen, der TIMBRA Group und des Architekturbüros Deibert neu bebaut werden soll. Die Grünen im Wormser Stadtrat sprechen sich in diesem Zusammenhang für einen Architekturwettbewerb aus.

    Das Gelände des ehemaligen Gesundheitsamts liegt direkt gegenüber vom Wormser Dom und rückt durch die Entwicklung des Domquartiers in das Zentrum der Wormser Stadtentwicklung. Es handelt sich um einen markanten Ort im direkten Umfeld des Doms mit hoher Bedeutung für das Erscheinungsbild der Stadt und die touristische Wahrnehmung der Innenstadt.

    Bestmögliche Lösung finden

    „Nach über 20 Jahren Leerstand ist es richtig, dass sich hier endlich etwas bewegt“, sagt Anna Biegler, Fraktionsvorsitzende der Grünen. „Aber gerade deshalb sollten wir uns nicht mit nur einer einzigen Planung für einen Neubau zufriedengeben, sondern die bestmögliche Lösung für diesen Ort finden.“ 

    Ein Architekturwettbewerb ermögliche es, verschiedene Entwürfe zu vergleichen und durch eine fachkundige Jury bewerten zu lassen, um die beste Lösung für diesen besonderen Ort auszuwählen. Zudem könne das Verfahren im Rahmen der Städtebauförderung zu großen Teilen finanziell gefördert werden.

    Städtisches Grundstück

    „Es handelt sich um ein städtisches Grundstück. Der Wormser Stadtrat trägt die Verantwortung dafür, was hier entsteht. Was wir heute bauen, prägt den Domvorplatz für Jahrzehnte“, so Biegler. „Gerade als Welterbestadt sollten wir uns an diesem touristisch sensiblen und historischen Ort die Zeit nehmen, die beste Entscheidung auf Basis von verschiedenen Zukunftsbildern zu treffen. Das sind wir unseren Bürgerinnen und Bürgern schuldig.“

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