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Mo., 28. Juli 2014, 18:06 Uhr
Mit einem Dreitage-Trainingslager in Sommerhausen bei Würzburg bereitete sich die TSG Pfeddersheim auf die kommenden Aufgaben vor
Trotz misslungener Generalprobe ist die TSG Pfeddersheim für die Oberliga-Saison gut gerüstet“
Von Klaus Diehl „Wir sind für die Oberliga gut gerüstet und das Trainingslager war für mich ein echtes „Sommermärchen“, so TSG-Trainer Norbert Hess. Fünf Trainingseinheiten, ein Waldlauf, ein Teamevent und ein Motivationsvortrag von Uwe Gettkandt wurden trotz sehr hochsommerlicher Temperaturen mit viel Begeisterung und Einsatz der mitgereisten 24 Spieler absolviert. Mit dabei waren auch der Betreuerstab und ein Physiotherapeut rund um die Mannschaft. Für Norbert Hess und seine Spieler war dieses Wochenende ein absolut tolles und Team förderndes Erlebnis und sollte sich auch positiv auf den Beginn und weiteren Saisonverlauf auswirken. Außerdem wurden sie im Gasthaus „Zum Schwanen“, von der Familie Geringer rundum bestens versorgt. Für dieses Trainingswochenende bedanken sich Trainer, Spieler und Begleiter bei TSG-Mentor Uwe Becker, der dies ermöglicht hat.
Zum Abschluss ein 5:1-Sieg gegen den VfR Grünstadt
Am späten Sonntagnachmittag in das Uwe-Becker-Stadion zurückgekehrt, gab es zum Abschluss noch ein Spiel gegen den Ost-Landesligisten VfR Grünstadt. Kevin Gotel brachte die TSG nach einer Schulz-Ecke (30.) in Führung. Der zur Pause eingewechselte Neuzugang Sebastian Kaster zeigte Vorlagen- und Torjägerqualitäten. Zuerst konnte Grünstadt zum 1:1 ausgleichen, ehe Mathias Tillschneider (66.) erstmals von einer Kaster-Vorarbeit profitierte. Beide kennen sich ja bestens aus SVH-Zeiten. Umgekehrt die Szenerie zum 3:1, wo diesmal Kaster der Torschütze war. Christopher Ludwig (82.) zum 4:1 und Nachwuchsmann Bach (86.) zum 5:1 waren ebenfalls Nutznießer gekonnter Vorarbeit von Sebastian Kaster.
Zufriedene Vorbereitung
Erster Härtetest in der Vorbereitung war für die Schützlinge von Norbert Hess ein sehr gut besetztes Turnier beim Klassenrivalen TuS Mechtersheim anlässlich dessen 100-jährigem Jubiläum. Zwar reichte es im ersten Spiel trotz bester Chancen nur zu einem torlosen Remis gegen den Landesligisten FC Speyer. In den weiteren Spielen wurde der Verbandsligist FV Dudenhofen mit 5:0 und der badische Oberligist VfR Mannheim mit 4:1 besiegt. Damit stand man im Finale gegen den Oberliga-Rivalen FC Arminia Ludwigshafen, wobei man zur Pause völlig verdient mit 2:0 in Führung lag. Zu den zweiten 45 Minuten wechselte Trainer Norbert Hess die gesamte Mannschaft aus, was leider etwas in die Hosen ging. Der Trainer nahm es denn auch auf seine Kappe, unterlag man doch am Ende mit 3:5. Dennoch war Norbert Hess schon ein bisschen enttäuscht, dass sich die Formation der zweiten 45 Minuten so ohne Weiteres überrennen ließ. Ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit?
Dazu gehörte auch die 2:3-Niederlage beim benachbarten Landesligisten VfR Frankenthal, der jetzt vom ehemaligen Wormatia- und TSG-Trainer Jürgen Klotz gecoacht wird. „Die haben eine gute Mannschaft, wenn wir auch spielerisch besser waren, sind aber voll in Konter gelaufen. Auch ein hoffentlich positiver Lerneffekt für uns“, so Norbert Hess. Gewonnen wurde das vorletzte Testspiel in Winnweiler mit 4:1, derweil man die 1:2-Niederlage beim Verbandsligisten TuS Rüssingen als verpatzte Generalprobe und hoffentlich richtigen Schuss vor den Bug einordnen kann .
Positive Tendenzen vor dem Beginn der Saison
„Wir sind bisher ohne größere Blessuren durch die Vorbereitungen gekommen, so könnte es weiter gehen. Wir hatten zwar letztes Jahr nach unserem Bitburger SWFV-Verbandspokalsieg einen furiosen Start, ehe uns das Verletzungspech einholte“, so Norbert Hess vor dem Saisonauftakt am 3. August bei der Spvgg. EGC Wirges. Diese sind nach ihrem letztjährigen Abstieg sofort wieder zurückgekehrt, wo als Trainer der Weltmeister von 1990, Jürgen Kohler, agiert. Die TSG Pfeddersheim geht mit einem Kader von 24 Spielern, darunter drei Torhüter, in die neue Saison, der als Mindest-Ziel einen einstelligen Tabellenplatz sieht. Auch wenn Norbert Hess zuvorderst das schnellste Erreichen von 40 Punkten für den Klassenerhalt vorgibt. Man darf gespannt sein, was sich im dritten Oberliga-Jahr in Folge im Uwe-Becker-Stadion entwickeln wird.
Mit einem dreitägigen Trainings-Wochenende im heißen Sommerhausen stimmten sich Spieler, Trainer und Betreuer der TSG Pfeddersheim auf die neue Oberliga-Saison 2014/2015 ein.