
Die Nibelungen-Festspiele haben im Betriebsjahr 2025 einen städtischen Zuschuss von rund fast 1,5 Millionen Euro erhalten. So lautet das Ergebnis des Jahresabschlusses, der am Mittwoch dem Gesellschafterausschuss unter Leitung des Oberbürgermeisters Adolf Kessel vorgestellt wurde. Im restlichen Verlauf der Sitzung informierte Geschäftsführerin und Betriebsdirektorin Petra Simon über die laufenden Vorbereitungen für die am 17. Juli beginnende Festspielsaison 2026.
Die Festspiele 2025 waren ein voller Erfolg: 100 Prozent Auslastung bereits eine Woche vor der Premiere und durchweg positive Kritiken von Feuilleton und Besuchern: Die Inszenierung „SEE AUS ASCHE – Das Lied der Nibelungen“ von Regisseurin Mina Salehpour, basierend auf dem Auftragswerk für die Nibelungen-Festspiele 2025 von Roland Schimmelpfennig, begeisterte.
Mehreinnahmen bei den Sponsorenerträgen und bei den Umsatzerlösen vermochten entstandene Kostensteigerungen im Jahresverlauf auszugleichen. Deshalb lag der städtische Zuschuss mit rund 1.490.000 Euro deutlich unter dem geplanten Betrag. „Trotz Wirtschaftskrisen, einer weiterhin hohen Inflation und der allgemein schwierigen Haushaltslage jedes Jahr aufs Neue eine Inszenierung auf diesem Niveau und mit dieser Außenwirkung auf die Beine zu stellen, das ist keine Selbstverständlichkeit“, lobte Oberbürgermeister Adolf Kessel.
Im zweiten Teil der Sitzung gab Petra Simon dann noch einen Ausblick auf die laufenden Vorbereitungen für die diesjährige Inszenierung „DIE HUNNENKÖNIGIN“ als eine vielschichtige Macht- und Liebesgeschichte. Simon: „Ein großer Teil der Karten sind zwar bereits verkauft, aber da aktuell noch geblockte Kontingente sukzessive zurück in den Verkauf gegeben werden, lohnt es sich für Interessenten, immer mal wieder ins Ticketsystem zu schauen.“
Auch im begleitenden Kulturprogramm dürfe man sich, so Simon, auf große Namen freuen: Zu den Höhepunkten zählen das Demokratiegespräch mit Philosoph Julian Nida-Rümelin am 18. Juli, das Rezitationskonzert „Landschaften“ mit Maria Schrader am 23. Juli sowie die musikalische Lesung „Den Göttern in die Seele blicken“ mit Verena Altenberger und Mavie Hörbiger am 1. August.
Weitere Programmpunkte sind die Theaterbegegnungen am 19. Juli, der Kinder- und Familientag am 26. Juli, das 20-jährige Jubiläum der Nibelungenhorde am 18. Juli, der Ferienworkshop „Nibelungen Buchwerkstatt“ in Kooperation mit der ALISA Stiftung, Vorträge der Nibelungenliedgesellschaft und begleitende Ausstellungen.
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