
Morgen ist es wieder so weit: Um 20.15 Uhr läuft die 16. Staffel von „The Voice of Germany“ auf SAT.1 an. Wormserinnen und Wormser dürfen sich besonders auf die diesjährige Ausgabe freuen, denn der Singer-Songwriter Ramon Nischwitz aus Mörstadt wird daran teilnehmen. Manche haben ihn vielleicht schon live erlebt, denn seit vier Jahren tritt der 21-Jährige in der Region und darüber hinaus auf, so zum Beispiel im Wonnegauer Weinzelt auf dem Backfischfest in diesem Jahr.
Musikalisch hat er sich auf einen modernen Folk-Country-Stil mit Popelementen festgelegt. Zu seinen Vorbildern zählen Bruce Springsteen und Ed Sheeran. Gefühlvoll und mit einer für sein Alter überraschend reifen Stimme erzählt er in seinen Songs von Themen, die junge Erwachsene beschäftigen.
Die Idee, an „The Voice of Germany“ teilzunehmen, entstand vor vier Jahren, als Ramon bei einem Praktikum bei einem Veranstaltungstechniker den Gewinner der dritten Staffel von „The Voice“, Andreas Kümmert, kennenlernte. Nachdem sie spontan ein Duett gesungen hatten, ermutigte Andreas den Mörstadter, sich doch zu bewerben. Zwei Versuche blieben erfolglos, bis es in diesem Jahr endlich klappte.
Die Jury bzw. „Coaches“ bei „The Voice“ bilden wieder Rea Garvey, Nico Santos, Shirin David sowie das Duo Michi Beck & Smudo. „Eine tolle Erfahrung“ sei die Teilnahme an „The Voice“ für Ramon bisher gewesen: „Man lernt so viele Menschen im Hintergrund kennen und es herrscht ein ganz tolles Klima. Man lernt relativ viel, auch über sich selbst. Das stärkt das Selbstwertgefühl. Was jedoch unterschätzt wird, ist die Arbeit und der Stress, die dahinter stehen.“
In der Zukunft möchte Ramon auf jeden Fall mit der Musik weitermachen. Es sind noch mehr Auftritte und eine EP oder ein Album geplant, für die einige Songs schon geschrieben sind. Jetzt schon kann man seine Hits wie „White Wine“ oder „Spaceman“ auf den Musikkanälen hören (www.linktr.ee/ramon.music).
Wer Ramon live sehen möchte, kann das am Samstag von 14.30 bis 16.30 Uhr auf dem Brauereiviertelfest tun. Beim Tag der offenen Tür im WORMSER wird er über den Nachmittag verteilt gleich viermal auftreten, nämlich von 12 bis 13 Uhr, 14 bis 15 Uhr sowie von 16 bis 17 Uhr.