… das Handballgeschehen am Wochenende des 15. und 16. Novembers
Vor dem Anwurf…
Gegen den HSV Alzey war es nicht immer leicht für die HSG-Herren zum 36:31 Sieg zu kommen. Das musste auch Markus Metzdorf spüren, der dennoch dreimal in das gegnerische Tor traf. Foto: madi
HSG Zotzenheim/St. Johann/Sprendlingen – TG Osthofen (So., 15.30 Uhr) Mit dem ersten und sogar sehr deutlichen 42:22-Sieg am letzten Spieltag gegen die Nieder-Olmer Zweiten, hat die Binger Oberliga-Reserve schon aufhorchen lassen. Da liegt der Verdacht nahe, dass Spieler aus dem Binger Oberliga-Kader wohl mitgeholfen haben.Wie das am Sonntag ist, davon lassen sich die HSG-Spieler nicht bange machen und konzentrieren sich lieber voll auf ihr Können. „Denn, wenn man oben mitspielen will, sollte und muss sich der Gegner in der Nikolaus-Doerr-Halle, in unserer eigenen Halle, nach uns richten“, so Kalle Böhnert. Die Mannschaft ist da selbstbewusst und die Punkte sollen in Worms bleiben.
Die Qual der Wahl Bis auf Sven Walther und dem langzeitverletzten Daniel Schulz haben alle Spieler trainiert und Gerd Zimmermann hat die Qual der Wahl, mit welcher Besetzung die HSG am Sonntag um 18 Uhr, auflaufen wird. Nachdem es beim 36:31-Sieg am letzten Sonntag gegen den HSV Alzey, wohl bedingt durch die Herbstferien im Defensivverbund einige Probleme gab, hat man in dieser Woche besonders an der 6:0-Deckungsvariante gearbeitet, um wieder in den alten Rhythmus zu kommen. Fabian Russ ist wieder dabei und wird auf der rechten Seite für Druck sorgen. Fabian Markert hat nach seinem Kurzeinsatz am Wochenende in dieser Woche wieder mit dem Ball gearbeitet. Seine Verletzung scheint ihm keine Probleme mehr zu bereiten. Doch gilt es nach der langen Verletzungspause noch an seiner Feinabstimmung zu arbeiten, was bei dessen Potenzial aber keine Schwierigkeiten bereiten dürfte. Die Gastgeber hoffen einmal mehr auf die großartige Unterstützung ihrer Fans.
„Wir fahren mit Respekt zu unseren Gastgebern, denn die Mannschaft wurde vor Saisonbeginn mit den Oberligaerfahrenen Rückkehrern Sven Schneider und Joachim Doderer enorm verstärkt. Mit Heiko Götzmann spielt der treffsicherste Spieler der vergangenen Rheinhessenliga-Saison im linken Rückraum“, so TGO-Coach Frank Herbert, einst selbst drei Jahre vor seiner Osthofener Laufbahn bei den sonntäglichen Gastgebern recht erfreulich an der Seitenlinie der Chef. Er warnt gleichzeitig davor, den kommenden Gegner nicht an seiner derzeit aktuellen Platzierung mit 0:6-Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz zu messen, und schon garnicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Auch weiß er selbst, dass seine TGO-Sieben bislang in fremder Halle noch nicht überzeugend aufgespielt hat. Dennoch hofft er, dass der jüngste Heimsieg gegen Sobernheim neuen Auftrieb gegeben hat.
Allerdings wiegen die Ausfälle von Tane Seitz, Manu Pfaff (beide verletzt), Benedikt Kühling (beruflich verhindert) und Aleksander Italo (gesperrt) schwer. Alles Akteure aus dem Mittelblock, so dass die Abwehr erneut umgebaut werden muss.
Weiter spielen: HSG Worms II – TV Bodenheim II (Sonntag,16 Uhr)
TV Eich – TG Osthofen II (Sonntag, 19 Uhr)
HSG Zotzenheim/St. Johann/Sprendlingen II – TG Osthofen III (Sonntag., 17.15 Uhr) HSG Worms III – 1817 Mainz (Sonntag, 14 Uhr)
TuS Kirn II – TV Mörstadt (Samstag, 16.30 Uhr)
Frauen HSV Alzey – TG Osthofen (Sonntag, 16.30 Uhr)
Nach der deutlichen 25:33-Heimniederlage gegen den Gast aus Sobernheim, dürften vorerst gehegte Hoffnungen auf den Oberliga-Aufstieg bei den TGO-Damen verflogen sein. Dafür haben sich die Alzeyer HSV-Damen am Sonntag als Gastgeber in der Alzeyer Rundsporthalle auf den 2. Tabellenplatz vorgearbeitet.
Souveräner Spitzenreiter sind weiterhin die unbesiegten Budenheimer Handballerinnen, hinter denen Osthofen bereits mit vier Minuspunkten zurückliegen.
Aus dieser Konstellation heraus und ohne den unbedingten Druck aufsteigen zu wollen, von müssen kann keine Rede sein, ist es für Trainer Christian Mentges vielleicht etwas einfacher und auch für das Selbstbewusstsein der vielen jungen Spielerinnen, ab sofort nur noch von Spiel zu Spiel zu denken, sich neu aufzubauen und zu finden.
Allerdings ist Alzey nicht gerade der Lieblingsgegner, doch nach dem Motto: „Jetzt erst Recht“ könnte man mit einem Sieg einen Neunanfang starten.