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  • So., 28. Dezember 2014, 20:11 Uhr
    Die Mannheimer Eishockey-Spieler zeigen eine tolle Moral und schlagen nach fulminanter Aufholjagd die Wolfsburg Grizzlys

    Wahnsinn! Adler drehen 0:4 Rückstand in 6:5 Sieg!

    Nationalstürmer Christoph Ullmann ebnete mit seinen beiden Treffern den Weg zum Mannheimer Sieg. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Als die Mannheimer Adler im Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Sonntag gegen die Wolfsburg Grizzlys nach 26 Minuten bereits mit 0:4 Toren zurücklagen, gab niemand mehr einen „Schuss Pulver“ auf die Kurpfälzer. Doch dann zeigten die Adler eine beeindruckende Moral und kämpften sich Tor für Tor zurück. So führte Wolfsburg nach Ende des zweiten Drittels nur mehr mit 4:3 Toren. Der letzte Abschnitt musste also die Entscheidung bringen. Mannheim war jetzt das eindeutig bessere Team und im stetigen Vorwärtsgang. Zunächst vergab Glen Metropolit einen Penalty, doch in der 49. Minute erzielte Rony Arendt den 4:4 Ausgleich. Als Adler-Stürmer Frank Mauer in der 57. Minute gar die 5:4 Führung markierte, sah Mannheim wie der Sieger aus, doch schaffte Björn Krupp in der 59. Minute den 5:5 Ausgleich und es ging in die Verlängerung. Hier setzte sich Mannheim verdient durch. Glen Metropolit war es vorbehalten, in der 62. Minute den 6:5 Siegtreffer zu erzielen.

    Somit erhält Mannheim zwei Punkte und bleibt mit 13 Punkten Vorsprung klarer Tabellenführer vor Red Bull München. Zu erwähnen noch die extrem schwachen Schiedsrichter, die Mannheim eindeutig benachteiligten und Wolfsburg bevorteilten.
    Die Adler müssen bereits am Dienstag zur nächsten Partei in Düsseldorf antreten, bevor am 1. Januar Gast in Mannheim ist.

    1. Drittel
    Die Mannheimer haben das erste Drittel komplett verschlafen und boten eine desolate Leistung. Bereits nach einer Minute und sieben Sekunden erzielt Wolfsburg Top-Torjäger Matt Dzieduszycki die 1:0 Führung. In der 5. Minute dann das 2:0 durch Grizzly-Verteidiger Peter Lindelbauer. Doch damit nicht genug, in der 16. Minute erhöht Robert Bina auf 3:0 Tore. Dies war auch der Stand beim Gang in die Kabinen. Zu erwähnen noch, dass Adler-Stürmer Matthias Plachta eine Fünf-Minuten Strafe erhielt.

    2. Drittel
    Im zweiten Abschnitt zunächst das gleiche Bild, Wolfsburg marschierte und erhöhte in der 26. Minute auf 4:0 Tore. Damit schien das Match entschieden. Doch nun erwachten die Adler und setzten zu einer tollen Aufholjagd an und zeigten einen tollen Charakter. Zunächst konnte Adler-Stürmer Christoph Ullmann in der 28. Minute auf 1:4 verkürzen. Dies schien nur ein „Schönheitsfehler“ zu sein. Doch dann legte Christoph Ullmann in der 37. Minute nach und verkürzte auf 2:4 Tore. Und als Adler-Stürmer Andrew Joudrey nur eine Minute zum 3:4 einschoss, war das Match wieder vollkommen offen. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause.

    3. Drittel
    Die Partie war jetzt vollkommen offen und Mannheim gab mächtig Gas. Die große Chance dann für Mannheim als Glen Metropolit in der 44. Minute einen Penalty zugesprochen bekam. Doch vergab der Kanadier. Ein krasse Fehlentscheidung dann durch die Schiedsrichter, als der Wolfsburger Torhüter Sebastian Vogl brutal mit seinem Schläger auf den Mannheimer Jamie Tardif einschlug und dafür eigentlich eine Matchstrafe hätte erhalten müssen, aber nur zwei Strafminuten erhielt. Doch die Kurpfälzer gaben nicht auf und in der 49. Minute war es soweit und Ronny Arendt markierte den 4:4 Ausgleich. Nun stand das Match auf Messers Schneide. In der 57. Minute ging Mannheim gar mit 5:4 durch Frank Mauer in Führung. Aber jetzt schlug Wolfsburg zurück und Björn Krupp zog von der blauen Linie ab und erzielte den 5:5 Ausgleich. Dies war auch der Stand beim Schlusspfiff und die Partie ging in die Verlängerung.

    Verlängerung
    Zunächst waren die Grizzlys etwas aktiver, doch dann setzte Mannheim zum tödlichen Angariff an udn

    Wolfsburg : Mannheim 5:6 (3:0/1:3/1:2/0:1) n.V.

    Tore: 1:0 (01:07) Dzieduszycki (Milley) - EQ; 2:0 (04:42) Lindelbauer (Dzieduszycki) - PP1; 3:0 (15:12) Bina (Haskins/Höhenleitner) - EQ; 4:0 (25:47) Bina (Voakes) - PP1; 4:1 (27:18) Ullmann (Akdag) - SH1; 4:2 (36:43) Ullmann (Akdag/Richmond) - EQ; 4:3 (37:48) Joudrey (Metropolit/Raymond) - EQ; 4:4 (48:33) Arendt (Metropolit/Hospelt) - EQ; 5:4 (56:26) Mauer - EQ; 5:5 (58:23) Krupp (Mulock/Rosa) - EQ; 6:5 (61:13) Metropolit - EQ;

    Schiedsrichter: Daniels / Schimm
    Strafen: Mannheim 20 Min + 5 Min + Spieldauer Plachta + 10 Min Metropolit - Wolfsburg 18 Min + 10 Min Likens
    Zuschauer: 3.000

    Aufstellungen:

    Mannheim: Endras (Ziffzer) – Richmond, Akdag, Wagner, Fischer, Raymond, Reul, Goc - Ullmann, Hecht, Mauer, Hospelt, Arendt, Höfflin, Plachta, Metropolit, Tardif, Kink, Joudrey, Buchwieser

    Wolfsburg: Vogl (Brückmann) - Lindelbauer, Hambly, Bina, Wurm, Likens, Krupp, Keller - Dzieduszycki, Milley, Voakes, Haskins, Höhenleitner, Furchner, Fauser, Mulock, Polaczek, Rosa, Aubin, Stas,
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