
Die Stadt Worms hat ihr Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung weiter ausgebaut. An insgesamt 22 neuen Standorten wurden moderne Sirenenanlagen installiert und in Betrieb genommen. Damit wird die Warninfrastruktur verbessert, um im Gefahrenfall schnell und zuverlässig informieren zu können.
Die Warnung und Information der Bürgerinnen und Bürger erfolgt in Worms über einen sogenannten kommunalen Warnmittelmix. Dieser kombiniert verschiedene Warn- und Informationswege, um möglichst viele Menschen zeitnah zu erreichen. Zum Einsatz kommen dabei u.a. Dach- und Mastsirenen, Lautsprecherdurchsagen über Einsatzfahrzeuge, Warn-Apps sowie Warnsysteme wie MoWaS und Cell Broadcast, Medien wie Radio und Fernsehen oder auch die offiziellen Webseiten der Stadt.
Vor der offiziellen Abnahme wurden die neuen Anlagen am 28. Februar mit Funktionstests überprüft. Dabei wurden sowohl die Warntöne als auch Sprachdurchsagen ausgelöst, um die technische Funktionsfähigkeit der Systeme sicherzustellen. Die Aktivierung der Sirenen erfolgt über den Digitalfunk sowie über den Analogfunk auf unterschiedlichen Wegen, wodurch zusätzliche Ausfallsicherheit gewährleistet wird.
Die neu installierten Sirenen des Typs HES 1200 sind moderne elektronische Sirenen. Optisch unterscheiden sie sich deutlich von den älteren Anlagen: Statt eines Pilzkopfes bestehen sie aus mehreren Lautsprecherhörnern, die an einem Mast oder auf einem Gebäude montiert sind.
Diese Technik bietet mehrere Vorteile: Neben den klassischen Warntönen können elektronische Sirenen auch Sprachdurchsagen übertragen. Dadurch können im Gefahrenfall zusätzlich konkrete Hinweise und Verhaltensinformationen für die Bevölkerung gegeben werden.
Mit der Kombination aus bewährten Sirenensignalen und moderner Lautsprechertechnik wird die Warnung noch flexibler und verständlicher gestaltet.
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