
Von Marcus Diehl › Der Norbert-Riha-Cup beim FSV Abenheim besteht in diesem Jahr aus einem neuen Format. Statt acht Mannschaften haben nur sechs Teams ihre Teilnahme angekündigt. Jeder hat mindestens zwei Spiele zu absolvieren und es wurden zwei Gruppen gebildet. Dass der ASV Nibelungen Worms zu seiner zweiten Partie nicht angetreten ist, ist gelinde gesagt – nicht die feine englische Art. Am Samstag stehen die Finalspiele auf dem Programm. Der Erste in jeder Gruppe bestreitet das Endspiel und die Zweiten das Spiel um Platz 3 und 4.
Das Turnier eröffnete die SG Westhofen/Gundheim/Abenheim am vergangenen Samstag gegen den ASV Nibelungen Worms und holte sich einen klaren Erfolg. Der ASV hatte bei der 1:6-(1:3-)Niederlage keine Chance. Nur zu Beginn waren sie etwas auf Augenhöhe, als sie die frühe Führung von Nicolas Muth durch Lars Heinevetter noch ausgleichen konnten. Zur Pause schraubten Lukas Diehl und noch einmal Nicolas Muth das Ergebnis in die Höhe. In der zweiten Hälfte trafen Philipp Fischer-Radke (zweimal) und Mirco Sehring zum Endstand. Zwei Tage später waren die Nibelungen gegen die TSG Pfeddersheim II nicht angetreten.
Die SG Westhofen/Gundheim/Abenheim ließ sich von der TSG mit 1:13 (1:6) regelrecht abschlachten. Dabei waren sie noch mit 1:0 durch Tim Renz in Führung gegangen. Doch was danach passierte, ist nicht zu erklären, und vor allem nicht zu akzeptieren. Schon zur Pause war die Partie entschieden. Die Torschützen waren Artur Ermilow (viermal), Julius Britzius (zweimal), Finn Stahlheber (zweimal), Deniz Yetim, Dominik Müller, Semik Bakac, Louis Born und Felix Born.
In der Gruppe B startete der VFL Gundersheim standesgemäß. Gegen den zwei Klassen tiefer spielenden SV Leiselheim wurde ein 8:1 (3:0) herausgeschossen. Torschützen waren Tobias Eichfelder (dreimal), Eugen Bauer (zweimal), Can Karakus, Meric Atsiz und Philip Wesner. Gegen den TuS Neuhausen konnte der VFL die Gelb-Rote Karte von Benjamin Himmel (Neuhausen) nicht für sich ausnutzen – im Gegenteil: In Unterzahl stellte der TuS die Weichen auf Sieg. Er gewann am Ende mit 3:1 (0:0). Nach dem Wiederanpfiff startete Neuhausen zwei blitzsaubere Konter und ging durch Noah Pinel und Noel Rausch in Führung. Aday Kurt nutzte einen Fehler der Gundersheimer Defensive aus und erhöhte nach einer Stunde Spielzeit. Der Anschluss durch Juri Belyayev kam zu spät.
Somit steht die TSG Pfeddersheim II im Finale am Samstag um 18.30 Uhr und die SG Westhofen/Gundheim/Abenheim im Spiel um Platz 3 und 4 um 16.30 Uhr. Die Gegner werden am heutigen Donnerstagabend ermittelt. Nach dem Spiel TuS Neuhausen gegen den SV Leiselheim stehen die Paarungen fest. Wird alles seinen gewohnten Gang gehen, sollte sich der TuS für das Endspiel qualifizieren und der VFL Gundersheim würde um den dritten Platz spielen.