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    Website sicher machen: so sollten Privatpersonen und Unternehmen vorgehen

    Foto von Hal Gatewood auf Unsplash


    Für Blogger ist sie Ausdruck der Persönlichkeit, für Firmenkunden die erste Anlaufstelle für Informationen und Kontakt. Die eigene Website ist heutzutage aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Zeitgleich arbeiten Hacker immer geschickter, um Daten von Privatpersonen zu stehlen oder Firmen zu erpressen. Daher sollten Investitionen in die Sicherheit immer mitgedacht werden.

    Daten extern sichern lassen


    Ohne Backups und externe Datensicherungen geht heute nichts mehr. Das mussten zahlreiche Firmen spüren, deren Websites gekapert wurden. Auch für Blogger oder Journalisten ergibt es Sinn, die Daten der Website nicht nur auf einem Server zu sichern. Anbieter werben mit Clouds oder externen Speichermedien für sich. Der Vorteil von Sicherungskopien liegt darin, dass im Falle von Angriffen nicht die gesamte Infrastruktur wiederhergestellt werden muss. So braucht etwa der lokale Fußballverein nicht bei null anfangen, falls die Website gehackt wurde. Bereits mit kleinen Maßnahmen schaffen Nutzer Abhilfe. So sollten Anwender die Datenbanken im Hintergrund abspeichern. Mittlerweile bieten Firmen vielerorts Cloud-Lösungen an, bei denen fortlaufend und automatisiert Daten gespeichert werden. Das Beispiel der in englischen Kliniken gehackten Geräte zeigt die Bedeutung von Online-Sicherheit nachdrücklich.

    Virenscanner nutzen


    Im Privatbereich sind Virenscanner heutzutage Standard. Geschäftlich nutzen ebenfalls zahlreiche Unternehmen und Vereine die Leistungen von Sicherheitssoftware. Sie leistet einen zentralen Beitrag zur Virenabwehr und ist daher Pflicht für jede Website. Die Funktionsweise eines solchen Programms ist leicht erklärt: Der Scanner überprüft Dateien und Informationen auf der Homepage nach Auffälligkeiten. Dafür gleicht er Datenbanken mit aktuell bekannter Schadsoftware ab. Werden Merkmale erkannt, schlägt der Scanner Alarm und zeigt dem Nutzer den Virus an. Regelmäßige Updates sind wie bei anderen Programmen unverzichtbar. Eine hundertprozentige Sicherheit existiert nicht, da die Hacker stetig neue Trojaner schreiben. Dennoch reduziert sich das Risiko durch richtiges Nutzerverhalten merklich.

    Beim Domainkauf auf Sicherheitszertifikate achten


    Bei der Registrierung einer Website ist es wichtig, die Sicherheit mitzudenken. Mit nur wenigen unbedachten Klicks öffnen sich Angreifern unbewusst Türen, die nur allzu gern ausgenutzt werden. Interessierten stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. So hilft eine Wildcard SSL bei der Herstellung einer unbedenklichen Verbindung zwischen Nutzern und Homepage. Anwender sollten auf Sicherheitszertifikate achten, sobald sie eine Domain registrieren möchten. Weitere Vorsichtsmaßnahmen wie ein Lock helfen ebenfalls. Zudem wird bei manchen Anbietern wie Ionos angeboten, ein Zusatzprogramm mit weitreichenden Sicherheitsfunktionen zu buchen. Dazu zählen der Schutz vor Hackern oder Virenscan-Optionen. An der Sicherheit sollte nicht gespart werden. Denn Erpressungsversuche können kostspielig ausfallen. Zudem nehmen die Gefahren zu, da die Angriffe sich immer komplexer entwickeln und unbekannte Hintertüren ausnutzen. Prävention erscheint da billiger als Nachsorge.

    Sichere Passwortkombinationen verwenden


    Die beliebtesten Passwörter in der deutschen Bevölkerung sind erschreckend simpel. Zudem ändern nur wenige Deutsche ihr Passwort, wie aktuelle Umfragen zeigen. Mithilfe von Programmen lassen sich in Sekundenbruchteilen Tausende Kombinationen abgleichen. Ergibt sich ein Treffer, ist das Nutzerprofil nicht mehr sicher und kann für kriminelle Aktivitäten gekapert werden. Deswegen empfiehlt sich der Einsatz von langen Passwortkombinationen. Nicht nur Sonderzeichen, Klein- und Buchstaben sowie ungewöhnliche Wörter helfen. Auch der Einsatz von Passwortmanagern ist denkbar.
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