
Seit vier Jahren gehören die indischen Johannesschwestern zum Stadtbild von Worms. Mit ihrem engagierten Dienst sind sie für viele Menschen zu einer wertvollen Begleitung geworden – insbesondere für Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Nun konnten sie sich über hohen Besuch aus Indien freuen.
Zwei Schwestern arbeiten als Krankenschwestern im Ökumenischen Hospiz im Hochstift und begleiten dort schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige mit großer fachlicher Kompetenz und menschlicher Nähe.
Seit dem vergangenen Jahr ist die kleine Gemeinschaft in Worms auf drei Schwestern angewachsen. Neben den beiden Schwestern im Hospiz unterstützt eine weitere Schwester als Pflegekraft die Bewohnerinnen und Bewohner im Senioren- und Pflegezentrum Burkhardhaus. Damit leisten die Johannesschwestern in den Einrichtungen des Caritasverbandes Worms e.V. einen wichtigen Beitrag in der Pflege und Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Nun besuchte Provinzoberin Schwester Tessy aus Indien ihre Mitschwestern in Worms. Bei ihrer Visitation war es ihr besonders wichtig, sich persönlich davon zu überzeugen, dass die Schwestern hier nicht nur fachlich, sondern auch menschlich und spirituell einen guten Platz gefunden haben. Der Austausch über die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die Arbeit in den Einrichtungen und das Leben in der kleinen Gemeinschaft waren dabei wichtige Bestandteile ihres Besuches.
Die Verbindung der Johannesschwestern mit dem Ökumenischen Hospiz im Hochstift und dem Caritasverband Worms e.V. ist längst zu einem festen Bestandteil ihrer Arbeit in Worms geworden. Bei einem gemeinsamen Mittagessen dankte Caritasdirektor Lars Diemer den Schwestern herzlich für ihre Präsenz, ihr engagiertes Wirken und die enge Verbundenheit mit den Einrichtungen. „Der Besuch von Schwester Tessy machte einmal mehr deutlich, wie wertvoll die internationale Gemeinschaft und das gemeinsame Engagement für Menschen in Worms sind“, betonte Caritasdirektor Lars Diemer. Und Steffen Schön, Einrichtungsleiter des Burkhardhauses, ergänzte: „Die Johannesschwestern bringen dabei nicht nur ihre pflegerischen und fachlichen Fähigkeiten ein, sondern schenken den Menschen auch Zeit, Zuwendung und ein offenes Ohr – gerade dann, wenn diese Begleitung besonders gebraucht wird.“
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