
Eine Woche lang stand die Karl-Hofmann-Schule Worms unter dem Motto „Wir leben Vielfalt“. Vom 28. September bis zum 2. Oktober fanden in den verschiedenen Klassen und Bildungsgängen Aktionen rund um Demokratie, Vielfalt und gesellschaftliches Zusammenleben statt.
Einige Klassen nahmen an Stadtführungen in Worms teil, andere besuchten eine Moschee. Auch mehrere Ausstellungen begleiteten die Woche. „Einige waren Nachbarn“ und „Für jeden sichtbar“ wurden in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte KZ Osthofen präsentiert. Mit „Ja! DAS ist Antisemitismus! – Jüdische Erfahrungen in Hessen“ war zudem eine Wanderausstellung von RIAS Hessen zu Gast. Schülerinnen und Schüler erhielten zunächst eine Einführung und übernahmen anschließend selbst Führungen für andere Klassen, wodurch sie selbst Verantwortung übernahmen.
Den Abschluss der Woche bildete das „Fest der Demokratie“. Zur Eröffnung wandten sich Oberbürgermeister Adolf Kessel und die Vorsitzende des Wormser Jugendparlaments, Gloria Okonkwo, an die Schulgemeinschaft. Anschließend kamen die Schülerinnen und Schüler zu einer gemeinsam organisierten Humanformation zusammen.
Viele Angebote hatten die Schülerinnen und Schüler selbst vorbereitet und gestaltet. Bei der „Cafékratie“, Spielen, einem Quiz, kreativen Aktionen und den Ausstellungen kam die Schulgemeinschaft miteinander ins Gespräch.
Auch externe Partner bereicherten das Fest. Die Gedenkstätte KZ Osthofen war mit einem eigenen Stand vertreten. Die Caritas Kita und Familienzentrum Regenbogen aus Osthofen zeigte, wie Mitbestimmung und Partizipation bereits mit Kindern gelebt werden können.
Zum Programm gehörten außerdem zwei Lesungen. Gudrun Reinboth las aus „Nenn mich noch einmal Jochanaan“, Dagmar Lutz-Onah stellte ihren Roman „Seelenverkäufer“ vor. Die Lesung von Gudrun Reinboth und die Theateraufführung wurden durch die Unterstützung von Warmaisa e.V. ermöglicht.
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