
Unter dem Motto „#wirschaffenwas“ finden derzeit die 10. Freiwilligentage der Metro- polregion Rhein-Neckar statt und auch das Jobcenter Worms hat sich engagiert. Ge- treu dem Motto „Wir schaffen was!“ machten sich Mitarbeitende des Jobcenters auf den Weg, um in Worms verlegte Stolpersteine zu reinigen und damit einen Beitrag zur Erinnerungskultur in der Stadt zu leisten.
Die Stolpersteine erinnern an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden.
„Unsere Mitarbeitenden waren von der Idee direkt begeistert“, sagt Geschäftsführer Jürgen Rajewicz. „Der Freiwilligentag war eine gute Gelegenheit, gemeinsam anzupacken und gleichzeitig ein wichtiges Zeichen für unsere Stadt und unsere Gesellschaft zu setzen.“
Ein besonderer Dank gilt dem Verein Warmaisa e. V., der das Jobcenter bei der Vorbereitung der Aktion unterstützt hat. „Die Zusammenarbeit mit Warmaisa hat reibungslos funktioniert“, betont der stellvertretende Geschäftsführer Markus Holzmann. „Wir haben unkompliziert die Liste der in Worms verlegten Stolpersteine und eine Putzanleitung erhalten und konnten so unsere Aktion gezielt vorbereiten.“ Insgesamt wurden 64 Stolpersteine von Schmutz befreit.
Für das Jobcenter Worms war der Freiwilligentag damit nicht nur eine Gelegenheit, gemeinsam etwas zu schaffen, sondern auch ein Anlass, sich aktiv mit der Geschichte der eigenen Stadt auseinanderzusetzen. Die Reinigung der Stolpersteine soll dazu beitragen, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und die Bedeutung von Vielfalt, Toleranz und Menschlichkeit für das Zusammenleben in Worms ein Stück sichtbarer zu machen.
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