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Sa., 21. März 2015, 10:00 Uhr
Wonnegauhalle und Dreckecken in Osthofen von fleißigen Helfern gereinigt
Die üblichen „Verdächtigen“ waren mit fast fünfzig Helfern zwischen sieben und Siebzig Jahren in Osthofens Fluren, in Dreckecken innerhalb der Stadt und im Umfeld zum Säubern unterwegs.
Mitwirkende waren zuallererst die Jugendfeuerwehr, der BUND Osthofen, der NABU Worms und Umgebung, sodann Mitglieder der TGO, des Geflügelzuchtvereins, des Bürgervereins, sowie die Vertreter von FWG und CDU. Aber auch die Teilnahme von ungebundenen Bürgern zeigte, dass einige noch bereit sind, bei Gemeinschaftsaktionen mitzuwirken.
Seit Anfang Januar hatte der zuständige Beigeordnete Günter Sum versucht, eine Zustimmungserklärung der Bahn zu erhalten, damit auf der völlig vermüllten Ladestraße gesammelt werden konnte. Nachdem sogar ein Mitarbeiter aus Frankfurt zu einem Lokaltermin hier her gekommen war, hatte er gehofft, durch die sechste kontaktierte Person das Ja zu hören, doch auch er war am Ende nicht der Entscheider.
Fünf Gruppen machten sich auf dem Weg
So hatte Sum Pläne für sechs andere Projekte mitgebracht. Fünf Gruppen machten sich so auf den Weg zu den Bestimmungsorten. Eine sechste Gruppe beschloss, sich entlang der Bahn auf der Ladestraße zu schaffen machen, aber auch um den Bahnübergang Ziegelhüttenweg herum und das Seebachbett entlang der Grabenstraße. Der bei der Aktion Dreckweg-Tag mitwirkende Bundestagsabgeordnete Jan Metzler (CDU) bot an, sich wegen des Problems Ladestraße und seiner zukünftig wohl vermehrt nötigen Verwendung als Park and Ride-Parkplatz bei verantwortlichen Stellen im verzweigten DB-Netz zu engagieren, damit erforderliche Entscheidungen zeitnah getroffen werden.
Zeitgleich mit der Sammelaktion waren mehr als 40 Helferinnen und Helfer der TGO Handball in und um die Wonnegauhalle herum im Einsatz, um auch hier aufzupolieren. Beigeordneter Sum konnte sich vom glänzenden Ergebnis auf und unter den Zuschauerrängen sowie auf dem Spielfeld überzeugen.
Er bedankt sich namens der Stadt Osthofen bei allen Mitwirkenden. Am Ende hatten fast 100 Leute das gute Gefühl, etwas für Osthofen getan zu haben. Vielleicht kommen wir nächstes Jahr auch über die Hundert, hofft Günter Sum als städtischer Organisator.