
Bereits zum vierten Mal jährt sich am 24. Februar der Beginn der russischen Großoffensive auf die Ukraine. Vor dem Rathaus der Stadt Worms wurde zum Zeichen der Solidarität die ukrainische Flagge gehisst.
Oberbürgermeister Adolf Kessel erinnerte daran, dass durch die Zerstörung technischer Infrastruktur im Winter viele Wohnungen kalt blieben und dadurch auch bei Zivilpersonen in der Ukraine großes Leid entstehe. „Ich hoffe, dass bald wieder Verhandlungen aufgenommen werden und ein Weg gefunden wird, wie der Krieg beendet werden kann“, so Kessel. Dabei könne die Lösung kein Frieden um jeden Preis sein, sondern müsse sicherstellen, dass die Ukraine in Frieden, Freiheit und Souveränität existieren kann.
Kessel führte weiterhin aus: „Kriege sind schwer zu ertragen und besonders bedrückend, wenn sie auf dem europäischen Kontinent stattfinden. Freiheit und Demokratie sind Werte, die wir niemals als selbstverständlich ansehen dürfen. Wir müssen für eine Welt eintreten, in der Gewalt und Unterdrückung keinen Platz haben.“
Kessels Dank gilt allen Institutionen und Bürgerinnen und Bürgern, die Geflüchteten ein neues Zuhause geben oder praktische Hilfe für die Ukrainerinnen und Ukrainer leisten.
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