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  • Mi., 16. September 2026, 13:31 Uhr
    WORMS: Vier Fotografen stellen vom 12. bis 15. November im Kunstverein aus

    Wormser Fotofestival erhält zweite Auflage

    Von links: Nobert Walheim, Rudolf Uhrig, Stefan Ahlers, Berthold Walheim sowie Günter Reichart.
    Foto: Stefan Ahlers

    Im vergangenen Jahr hatten die Wormser Fotografen Berthold Walheim, Stefan Ahlers, Rudolf Uhrig und Nobert Walheim mit dem Wormser Fotofestival ein Event ins Leben gerufen, das eine  so große Resonanz erfuhr, dass sie nun eine weitere Auflage erfährt und überhaupt als jährlich wiederkehrender fester Teil des Wormser Veranstaltungskalenders etabliert werden soll. 

    Prägte das Quartett beim Debüt des Fotofestivals noch maßgeblich das Programm, so werden von Mittwoch, dem 12., bis Sonntag, dem 15. November, Thomas Bergbold, Silke Kemmer, Dr. Frank Schieweck und Stefan Steinbach  im Kunstverein ihre Werke ausstellen Es wird wiederum Vorträge, Workshops und Seminare geben. Parallel dazu finden im Rahmen des 2. Wormser Fotofestivals drei hochkarätige Multivisionsshows im Lincoln statt.

    Im Vorfeld präsentiert die Volksbank Alzey-Worms ab Mittwoch, dem 30. September, im Atrium der Hauptstelle in Worms (Marktplatz 19) sozusagen die „Overtüre“, eine eigene Ausstellung der Macher des Festivals, die bis zum 6. November zu sehen ist.

    Sakrale Geometrie

    Berthold Walheim wird unter dem Titel: „EisGlut – Die Kathetralen der Leere“ extremste Landschaften der Erde zeigen. Zwischen Sand- und Eiswüsten entdeckt er eine fast sakrale Geometrie. Seine minimalistischen Landschaftsaufnahmen erzählen von Stille, Weite und der elementaren Kraft der Natur.
    Ebenfalls der Natur fühlt sich Norbert Walheim mit seinen Wildlife-Fotos unter dem Titel: „Flügel und Fell“ verbunden. Mit kompromissloser Hingabe widmet er sich der heimischen Fauna; insbesondere  der Königsdisziplin, der Vogelfotografie. Aber auch bei scheuen Säugetieren wie Füchsen und Rehen beweist er Geduld, Instinkt und Können. Seine Bilder sind eine Liebeserklärung an die ungezähmte Schönheit vor unserer Haustür. 

    Atmosphärischen Aufnahmen

    Ebenfalls zur Heimat hingezogen fühlt sich Stefan Ahlers, nämlich zur Stadt Worms und noch genauer – zur Wormser Rheinbrücke und deren Umfeld.  „Linien, Licht und Lebensraum“ nennt er die Werkserie, die die erste Spannbetonbrücke über den Rhein mit ihrem markanten Nibelungenturm erforscht. Seine atmosphärischen Aufnahmen zeigen nicht nur Licht und Schatten, mystische Stimmungen, sie führen auch ins Innere des architektonischen Meisterwerks. 

    Die Liebe zu den Großen aus Rock und Pop hat Rudolf Uhrig und Günter Reichart vor vielen Jahren als „Künstler-Duo“ zusammengebracht. Während der Pressefotograf Sekundenbruchteile von Konzertauftritten der Superstars festhält, transformiert Günter Reichart diese Aufnahmen mit seinen „Componsings“ in eine andere künstlerische Welt zwischen Realität und Interpretation. Ihre Werke betiteln sie „Ein Bild – Zwei Blicke.“ Ihr Sujet ist Udo Lindenberg, gedacht als kleine Hommage an den in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden Deutsch-Rocker.  

    Und wer noch mehr über den Fotofestivalverein und seine Aktivitäten in Erfahrung bringen möchte, kann sich gerne auf deren Homepage umsehen unter www.wormser-fotofestival.de 

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