
Wir sprechen oft von Wurzeln,
als wären sie etwas Abstraktes.
Doch im Wald sind sie real.
Unsichtbar und doch tragend.
Auch wir haben etwas in uns,
das sich verwurzeln kann.
Nicht im Boden, sondern im Moment.
Wenn wir stehen bleiben zwischen Bäumen, verändert sich der Bezug zur Zeit.
Vergangenheit wird leiser,
Zukunft verliert an Dringlichkeit.
Was bleibt, ist ein schmaler, klarer Raum.
Jetzt.
In diesem Jetzt entsteht eine Art inneres Stehen. Nicht festgehalten, sondern gehalten.
Und vielleicht ist das alles, was wir suchen.
Einen Moment, der nicht weiter muss.
Marcel Giustolisi …
Patric P. Kutscher
Journalist | Publizist | Speaker