
Der neu gewählte Seniorenbeirat der Stadt Worms traf sich im Seniorenzentrum des Deutschen Roten Kreuzes Eulenburg zu seiner ersten Klausurtagung. Unter der Moderation der Vorsitzenden Katharina Drach erzählten die Beiratsmitglieder in einer Vorstellungsrunde von ihrer Motivation, sich für den Seniorenbeirat aufstellen zu lassen, und welche Themen sie in die Arbeit einbringen möchten.
Bei einigen steht der Wunsch im Mittelpunkt, die Anliegen der Vororte verstärkt einbringen zu wollen. Zudem soll nach wie vor über Betrugsmaschen wie den „Enkeltrick“, Cyberkriminalität oder auch Desinformation aufgeklärt werden.
Etliche Mitglieder sehen ihren Schwerpunkt im Gesundheits- und Pflegebereich, während andere generationenübergreifend tätig sein und Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen möchten.
Ganz im Zeichen kommender Themenschwerpunkte stand die zweite Hälfte des Vormittages. So möchte sich der Beirat für die Einrichtung einer Begegnungsstätte in der Innenstadt, für sichere und angenehme Mobilität, Bewegungsangebote im Freien oder u.a. für Sicherheit im öffentlichen und privaten Raum einsetzen. Ein großer Schwerpunkt wird auch auf Gesundheit und Pflege liegen.
Diese Themen beleuchteten die Beiratsmitglieder nachmittags in Arbeitsgruppen näher, um Arbeitsaufträge und Verantwortlichkeiten zu erarbeiten.
Aus der Runde kam auch der Hinweis, dass „Ältere von heute“ sich von „Älteren von früher“ unterscheiden. Das Altersbild habe sich geändert: Neben Wiener Walzer ist bei der Generation 60plus auch Rock ´N Roll gefragt. Mit anderen Worten: Angebote für ältere Menschen müssen an unterschiedlichsten Bedürfnissen angepasst sein.
In ihrem Schlusswort bedankte sich Katharina Drach bei den Mitgliedern für deren engagierte Arbeit und drückte die Hoffnung aus, dass sich der Schwung der Klausurtagung fortsetzt.
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