
„Wunder gescheh’n“ war das Wunschlied von „dreimalrot" – mit einem Augenzwinkern im Hinblick auf die Wahlen. Für SPD-Landesvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler sind es Zuversicht und Geschlossenheit, die in den nächsten Wochen nötig sind. Denn das Programm der Sozialdemokraten sei eine klare inhaltliche Alternative mit einem 6-Punkte-Plan. Dieses „Sixpack“ mit der Entlastung für Millionen statt Millionäre stand im Mittelpunkt ihres Statements im Pfeddersheimer Sängerheim.
„Wir können Aufholjagden“, betonte Bätzing-Lichtenthäler, „und wenn wir weiter mittendrin bei den Leuten sind, überzeugen wir auch." Der Landesvorsitzenden war es ein Bedürfnis, gleichsam als Vertreterin des Weißen Rings, auch zur Tat von Aschaffenburg Stellung zu beziehen: „Es ist unwürdig, daraus politischen Nutzen zu ziehen und Hass und Hetze zu schüren.“ Alle Demokraten seien gefordert, sich gemeinsam gegen Rechtspopulismus zu stellen.
Politik nah bei den Menschen ist auch das Territorium von Markus Trapp. Der Direktkandidat für den Wahlkreis berichtete von seinen täglichen Zusammentreffen und auch Scheunengesprächen. Mehr für Handwerk, Wirtschaft und Ehrenamt und weniger Bürokratie ist sein Credo. Und sein Herzensthema: „Schulen und Kitas müssen ein Zukunftsort sein, hier gilt es zu investieren.“
Die Pfeddersheimer Vorsitzenden Petra Buschmann und Marcel Beck konnten eine lange Liste an Gästen begrüßen, die sich zum Austausch eingefunden hatten. Stephan Pflüger präsentierte die passenden Weine zum Jahresauftakt, ebenso wie Pins und Flyer zum großen Bauernschlacht-Jubiläum. Mit Gesang und Gitarre erklang nicht nur „dreimalrot“ – viele sangen mit. Denn die Gedanken zu Frieden und Gerechtigkeit ist derzeit in allen Köpfen …
Beitrag aus der Rubrik