
Von Marcus Diehl › Im zweiten Anlauf macht der TuS Monsheim sein Meisterstück. Mit einem nie gefährdeten 6:0 (2:0) Erfolg wurden die letzten benötigten Punkte einkassiert. Spielertrainer Tobias Hess eröffnete nach dem Schlusspfiff die ersten Feierlichkeiten. Mittendrin in der Spielertraube bedankte er sich bei seinem Team und war voller Stolz, wie sie das verlorene Spiel von letzter Woche weggesteckt haben. Jetzt vor heimischem Publikum ist es noch schöner, den Aufstieg in die Bezirksliga zu krönen.
Ab der Saison 2020/21 spielte der TuS in der A-Klasse. Das Team entwickelte sich stets weiter. In jedem Jahr konnte eine bessere Platzierung erreicht werden. Tobias Hess ist im zweiten Jahr der verantwortliche Mann an der Seitenlinie bzw. auf dem Platz. Mit ihm gelingt jetzt der große Wurf und das mit beeindruckendem Erfolg. Nur drei Niederlagen in 28 Ligaspielen musste das Team hinnehmen.
Vom ersten Spieltag an spielten sie um die Tabellenspitze mit. Sie stellen die beste Defensive und auch in der Offensive sind sie das Nonplusultra der Liga. Der beste Torjäger im Team ist Nico Hofmann. Mit 28 Toren steht er auf dem zweiten Platz in der Torjägerliste in der A-Klasse. Im Sommer wird er zur TSG Pfeddersheim wechseln. Mit Raul Panas, Maurice Spreizer und Björn Hofmann stehen aber noch weitere treffsichere Akteure im Kader, die bisher zweistellig getroffen haben.
Vor der Saison war der TuS schon als Favorit von der Konkurrenz auserkoren worden. Diese Rolle hat der TuS gerne angenommen. Im Gegensatz zur letzten Saison hat man die kassierten Gegentore vermindern können. Der TuS Monsheim versuchte den Aufstieg nicht mit der Brechstange – eine kontinuierliche Verbesserung der Mannschaft war das Motto. Ein Team aufzubauen, mit einigen externen Neuzugängen und vor allem mit dem eigenen Nachwuchs, war das Ziel.
Die JSG-JFV Wonnegau absolviert seit Jahren eine vorbildliche Jugendarbeit. Daraus profitiert nicht nur der TuS Monsheim. Viele Spieler kennen sich seit Jahren, was für die Kameradschaft im Team förderlich ist. Lobenswert ist auch die Fairness. Rheindürkheim und der TuS sind die einzigen Teams, welche ohne einen Platzverweis in dieser Saison in der A-Klasse ausgekommen ist. Eine lange Zeit ohne Bezirksliga ist zu Ende. Im Jahr 2000 haben sie sich davon verabschiedet. Jetzt kommt die verdiente Rückkehr.
So richtig groß feiern kann die Mannschaft noch nicht. Am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt steht um 19 Uhr das Kreispokalendspiel bei den Nibelungen auf dem Programm. Gegner wird der SV Horchheim II sein. Nach der Meisterschaft soll auch der Pokal nach Monsheim wandern. Das Double ist das nächste Ziel.
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