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  • Mo., 11. Mai 2015, 13:25 Uhr
    OB Kissel empfängt rumänischen Generalkonsul Mihai Botorog

    Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen intensivieren

    Oberbürgermeister Michael Kissel (rechts) und der rumänische Generalkonsul Mihai Botorog sprechen über den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen und eine Intensivierung der Gedenkarbeit.

    Die wirtschaftlichen Beziehungen intensivieren und die Gedenkarbeit noch weiter ausbauen, das waren die beiden großen Anliegen des rumänischen Generalkonsuls Mihai Botorog bei seinem Besuch beim Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel.


    Das Landesamt zum Gedenken an gefallene Soldaten habe eine Bitte an ihn herangetragen: Die Behörde habe den Vorschlag geäußert, auf dem Wormser Hauptfriedhof ein kleines Denkmal für die gefallenen rumänischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg zu errichten. Mit seiner Bitte stieß der Generalkonsul bei Oberbürgermeister Michael Kissel auf Verständnis: „Es ist unsere gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an die schrecklichen Ereignisse des Ersten Weltkriegs zu erinnern, was wir gerade im vergangenen Jahr sehr intensiv getan haben“, betonte der Stadtchef.


    Er erinnerte an das Gräberfeld für Gefallene bzw. während der Gefangenschaft in Deutschland verstorbene Soldaten auf dem Hauptfriedhof, wo auch mehr als 130 rumänische Männer bestattet seien. „Wir werden mit der Friedhofsverwaltung und der Denkmalpflege Kontakt aufnehmen und eruieren, inwieweit auf dem Friedhof bereits entsprechende Gedenkstätten vorhanden sind“, versprach der OB und betonte zugleich: „Wir leisten in Worms sehr intensive Gedenkarbeit und wir gedenken stets aller Opfer.“ Deshalb begrüße er auch die Initiative der rumänischen Behörden ausdrücklich.


    Auch das zweite Anliegen des Generalkonsuls, der sich im Gespräch sehr angetan von der Attraktivität und der Lebensfreude der Nibelungenstadt zeigte, stieß beim Wormser Stadtchef auf Verständnis. Botorog warb um den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Rumänien und hob insbesondere die attraktive Lage seines Heimatlandes hervor. Der Oberbürgermeister sicherte ihm einen Erstkontakt zur rheinhessischen Industrie- und Handelskammer und dem Arbeitskreis der Wormser Unternehmen zu. Bei einem Treffen könne sich Rumänien als Wirtschaftsstandort präsentieren. Mit einer Einladung an den OB zum Sommerfest nach Bonn verabschiedete sich der Generalkonsul.


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