Buntes Programm mit Grillwürstchen und Pokalen für beste Torwandschützen
Sommerfest des Förderzentrums
Beim Sommerfest des Förderzentrums standen Spiel und Spaß im Vordergrund.
Zum diesjährigen Sommerfest hat das Förderzentrum Worms erneut ein buntes und vielfältiges Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt und in die Neusatzschule eingeladen. Das Förderzentrum ist an drei Standorten zu finden. Dies sind die „Geschwister-Scholl-Schule“ in der Karl-Marx-Siedlung, die „Außenstelle Neusatzschule“ und die „Außenstelle Abenheim“. Trotz unvorhergesehener Überprüfungsarbeiten an der Schulhausfassade und Zaunelementen rund um die Schule konnte das Fest wie geplant im Schulhof, in der Turnhalle und im Schulgebäude stattfinden. Auch das wenig sommerliche Wetter mit Regenschauern hielt die Besucher und Schüler nicht ab, ihr Sommerfest zu einem Erfolg werden zu lassen.
Liebevoll einstudiertes Programm
Die Lehrer und Schüler aller drei Standorte haben in wochenlanger Vorbereitung das etwa einstündige musikalische und tänzerische Programm einstudiert. Nach der Eröffnungsansprache durch die Schulleiterin Frau Happ schafften es die Schüler der beiden ersten Klassen mit ihrem Tüchertanz auf „Lollipop“, das Publikum zu begeistern und zum Mitklatschen zu bewegen. Von den Kleinsten zu den größten Schülern ging es im Programm weiter, indem die Abenheimer Schülerband mit den Liedern „Stimme“, „Weg“ und „Gerader Weg“ ihre Stimmkraft unter Beweis stellten. Aus dem Bereich „Klassik“ wurde die Sonate von Josef Storzer von der Klasse 4/5 stimmungsvoll mit Orff-Instrumenten begleitet. Zum Höhepunkt des musikalischen Programms betraten alle Schüler des gesamten Förderzentrums die Bühne und überzeugten mit einer außergewöhnlichen und fein abgestimmten Body-Percussion von „Lunch Money Lewis“. Rhythmisch und mit vollem Körpereinsatz brachten sie das Publikum in der Turnhalle in Bewegung und ernteten zum Abschluss viel Applaus. Auch Oberbürgermeister Michael Kissel, ein regelmäßiger Gast der Veranstaltungen des Förderzentrums, fand in seiner Ansprache lobende Worte für die musikalischen Leistungen der Schüler.
Kulinarische Genüsse
Nach dem Programm bot sich den Besuchern ein ausreichendes kulinarisches Angebot aus Grillwürstchen mit Pommes frites, einer asiatischen Nudelpfanne und einem Salatbuffet, das der Elternbeirat der Schule in selbst gebauten und schön dekorierten Holzhütten anbot. Neben Herzhaftem bestand die Möglichkeit, im Schulhaus das „Klassenzimmer-Cafe“ mit Kuchen und Kaffee zu besuchen. Auch selbstgebackene Waffeln oder frisch gedrehte Zuckerwatte wurden vor allem von den Kindern gerne verzehrt.
Die Tombola mit ihren vielen Preisen zeigte sich als starker Anziehungspunkt für Groß und Klein. Schon zur Öffnung der Spielstationen gegen 13 Uhr waren die Lose vollständig ausverkauft. Zum Einkauf lud auch der Verkaufsstand der Abenheimer Schüler ein, die dort selbsterstellte, dekorative Holzarbeiten verkauften. Am Werbestand des Fördervereins der Schule konnten informative Gespräche mit der Vorsitzenden, Frau Fischer, geführt oder auch selbstgemalte Postkarten der Schüler erworben werden.
Spiele und Torwandschießen
Teilweise mit Regenschirmen bewaffnet und durch Pavillons oder Bäume geschützt, konnten die Schüler abwechslungsreiche Spielstationen durchlaufen. Einen großen Anklang fand das „Wikinger stechen“, bei dem es sich auch einige Lehrer nicht nehmen ließen, auf der Planke gegen ihre Schüler anzutreten. Kreativität war an der Bastelstation und an der „Farbschleuder“ gefragt. Eine sportliche und teilweise „nasse“ Herausforderung stellte das Staffelspiel dar. Passend zur aktuellen Fußball-EM konnten die Schüler im Wasserballspiel ihren Ball mittels Wasserspritzpistolen ins gegnerische Tor befördern oder sich beim Torwandschießen beweisen. Mit viel Treffsicherheit gelang es den Schülern, an der „Schokokuss-Schleuder“ ihre süße Belohnung zu ergattern.
Mit der Auslosung der abgegebenen Spielpässe ging das Sommerfest seinem Ende zu. Hier freuten sich drei Schüler über eine Urkunde und dem Gewinn eines Eisdielen- Gutscheins. Die zwei besten Torwandschützen nahmen stolz ihren Pokal entgegen.