Es gibt Orte, die uns nicht laut begrüßen. Sie sprechen nicht in Slogans, nicht in schnellen Bildern, nicht in der Sprache der Dringlichkeit: Der Wald . Der Wald gehört Ihnen. Er wartet. Und genau darin liegt seine Kraft. Wenn ich den Wald betrete, verändert sich etwas, bevor ich es überhaupt benennen kann. Es ist nicht nur die Luft, die anders ist, kühler, weicher, lebendiger. Es ist auch die Art, wie mein eigener Atem sich erinnert, dass er nicht gehetzt sein muss. Dass er nicht nur Funktion ist, nicht nur Taktgeber für Leistung und Tempo. Zwischen Bäumen und Atem entsteht ein Raum, der heute selten geworden ist. Ein Raum ohne Forderung. Die