
„Da muss man schon ein bisschen verrückt sein...“ Das war die Aussage der Betreiberin des Wormser Gnadenhofs, Carry Lerch, zur Frage des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Hans Steinbach was sie antreibt dieses Unternehmen zu führen.
Der SPD Ortsverein Rheindürkheim hatte auf dem Rheindürkheimer Weihnachtsmarkt eine stolze Summe erwirtschaftet. Gemeinsam mit den zusätzlichen Spenden der Weihnachtsmarktbesucher waren knapp 1.000 EUR zusammengekommen. Im Vorstand der Rheindürkheimer Genossen wurde beschlossen den Gewinn und die Spenden aufzurunden und dem Wormser Gnadenhof zukommen zu lassen. Gesagt, getan. Carry Lerch freute sich sehr über die Spende und lud die versammelten Genossinnen und Genossen zum Rundgang über den Gnadenhof ein.
Jedes einzelne der dort liebevoll betreuten Tiere wurde mit Namen von Carry Lerch angesprochen. Ob Pony, Esel, Muli, Schaf, Ziege, Lama. Ob Meerschweinchen, Vogel, Hund oder Katze. Für Carry Lerch eine liebgewonnene Familie. Man konnte förmlich die Verbundenheit zwischen den Tieren und der Gnadenhofbetreiberin spüren. Ob sie deshalb verrückt ist, sei dahingestellt. Aber eine wichtige, richtige Arbeit für unsere tierischen Freunde, ist es allemal, darüber waren sich die anwesenden SPDler einig.
Eindrucksvoll und anschaulich schilderte Lerch von ihrem Traum als Kind einmal die ehemalige High Chaparral zu übernehmen. Daraus sind bereits 26 Jahre geworden. Und wie es aussieht, war das genau die richtige Entscheidung. Liebe Menschen, Vereine und Firmen unterstützen sie in ihren täglichen Bestrebungen mit Geld-, Sach- und Futterspenden. Der SPD Ortsverein Rheindürkheim freut sich mit der Spende voll ins Schwarze getroffen zu haben.
„Wir rufen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf den Gnadenhof zu unterstützen“, fasste Hans Steinbach zusammen. Die Rheindürkheimer Sozialdemokraten dankten Lerch für die eindrucksvolle Führung und wünscht ihr weiterhin viele Unterstützer.
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