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  • Fr., 29. Juli 2022, 13:13 Uhr
    RHEINLAND-PFALZ: Worms und Mainz zum Abschluss des Festjahres besucht

    1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

    Zum Abschluss des Festjahres „1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ besuchte Sylvia Löhrmann, Generalsekretärin des Vereins 321–2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V, Worms und Mainz. Begleitet wurde sie von Monika Fuhr, Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen. Foto: Mirco Metzler / Die Knipser

    Eine positive Bilanz zum „Festjahr 1.700 jüdisches Leben in Deutschland und Rhein­land-Pfalz“ zogen die Generalsekretärin des Vereins „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, Sylvia Löhrmann, und die Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Monika Fuhr.


    „Das Festjahr hat gezeigt, wie vielfältig das jüdische Leben in Deutschland und in Rheinland-Pfalz ist. Besonders die Anerkennung der SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz als UNESCO-Weltkulturerbe im Festjahr ist von herausragender Bedeutung. Sie sind ein einzigartiges jüdisches Erbe, das zeigt, welche tiefe Spuren das Judentum hier und für die Welt hinterlassen hat. Viele Menschen sind erstmals mit dem Judentum, mit jüdischem Leben heute und mit jüdischer Geschichte in Berührung gekommen. Ich bin überzeugt, dass die Impulse aus diesen Begegnungen weit über das Festjahr hinauswirken“, hob Löhrmann hervor.


    Große Fülle von Projekten

    Monika Fuhr sagte: „Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf die große Fülle von Projek­ten und Veranstaltungen, die in Rheinland-Pfalz im Festjahr 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschlandstattfanden. Die so vielfältigen Angebote erinnerten an die rund zwei Jahrtausende jüdischer Präsenz im heutigen Rheinland-Pfalz und machten gleichermaßen jüdisches Leben in der Gegenwart konkret erfahr- und erlebbar.“


    Jüdisches Leben und jüdische Kultur gehöre seit 1.700 Jahren zu Deutschland. Diese traditionsreiche Geschichte sei 2021 und 2022 mit dem bundesweiten Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gewürdigt worden. Gemeinsam mit 30 Projektpartnerinnen und -part­nern konnten in Rheinland-Pfalz rund 70 Veranstaltungen in einer Programmbro­schüre zusammentragen werden. Im Verlauf des Festjahres kamen darüber hinaus viele wei­tere Projekte und Veranstaltungsangebote von engagierten Rheinland-Pfälzern im ganzen Land hinzu.


    Furchs ganz besonderer Dank geht an die jüdischen Gemeinden so­wie an die so zahlreichen Akteure, Initiativen und Institutionen, die dieses Festjahr, trotz der Corona-Pandemie, mit vielfältigen Veran­staltungen und Projekten so erfolgreich gestaltet haben – sehr häufig im Ehrenamt. „Herzlich danken möchte ich dem Verein ‚321-2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‘ mit Sitz in Köln, der das Festjahr bundesweit unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier organisiert und koordiniert hat. Mehr als 2.400 Veranstaltungen fanden bundesweit mit über 840 Projektpart­nern statt.“, so Fuhr weiter.


    Besuch in Worms und Mainz

    Zum Abschluss des Festjahres besuchte auf Einladung von Monika Fuhr die General­sekretärin des Vereins „321-2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, Sylvia Löhrmann, im Rahmen einer dreitägigen Reise Ende Juli die SchUM-Städte Mainz und Worms.


    Gemeinsam besuchten sie unter anderem die Synagogen und die jüdischen Friedhöfe in den beiden SchUM-Gemeinden sowie das Jüdische Museum in Worms. In Worms informierten sie sich beim Geschäftsführer des SchUM-Städte e.V., Felix Tau­ber, über die SchUM-Konzeption, die Zusammenarbeit der SchUM-Gemein­den und aktuelle Herausforderungen.

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