„Ich freue mich sehr, dass die 13. Folge unseres Podcasts ´Drahtbericht´ jetzt online ist. Sie beschäftigt sich mit dem Jubiläum ‚1.700 Jahre jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz‘. Die Geschichte unseres Landes wurde und wird auch von Menschen jüdischen Glaubens geprägt.“ Das hat die Bevollmächtigte für Europa, Staatssekretärin Heike Raab betont. Sie dankte Dr. Felix Klein (Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus), Dieter Burgard (Beauftragter der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen des Landes Rheinland-Pfalz) und Emilia Taran (21 Jahre, geboren in Israel, Studentin der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Migration und Integration in Mainz) für die spannende Diskussion im Rahmen des Podcasts.
Der Alltag von Menschen jüdischen Glaubens an Rhein und Mosel steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die große historische Tradition, aber auch der Kampf gegen aufflammenden Antisemitismus. Die beiden Beauftragten berichten in der neuen Podcast-Folge über Theorie und Praxis ihrer Arbeit in Bund und Land, Emilia Taran schildert ihre praktischen Erfahrungen aus dem Alltag als Mitglied einer jüdischen Gemeinde und über ihr Engagement beim Begegnungsprojekt des Zentralrats der Juden „Meet a Jew“.
Zuvor berichtet Innenminister Roger Lewentz, zuständig für die UNESCO-Welterbestätten im Land, über die kulturelle Bedeutung der SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz, die im Sommer in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden waren. Rund 400 jüdische Friedhöfe, dutzende (ehemalige) Synagogen und Betsäle legen bis in die Gegenwart Zeugnis von der großen Geschichte der jüdischen Religion und Kultur in Rheinland-Pfalz ab.
Das Jubiläum wird im Land durch zahlreiche Veranstaltungen festlich begangen. Gemeinsam blicken die Gesprächspartner daher auch auf das Jubiläumsjahr zurück.
Beitrag aus der Rubrik