
Seit über zwölf Jahren begleitet der Verein der ambulanten Palliativversorgung Rheinhessen/Pfalz e.V., der ein Zusammenschluss von palliativ-medizinisch und pflegerisch sowie hospizlich tätiger Organisationen in der Region ist, Patientinnen und Patienten mit nicht heilbaren, oft auch weit fortgeschrittenen Erkrankungen mit schweren Symptomen, die eine begrenzte Lebensdauer haben und nicht mehr kurativ behandelt werden können.
Wahrlich eine Herkulesaufgabe. Und dennoch sehen die Verantwortlichen des Vereins, dass es ob des Ukraine-Krieges, weiteres großes Leid gibt. Ihre Sorge gilt auch den Menschen im Kriegsgebiet, aber auch den grenznahen Orten wo Tausende von Flüchtlingen eintreffen. Und so hat sich der Verein dazu entschlossen, eine großzügige Spende in Höhe von 10.000 Euro an das DRK für die Aktion: #Nothilfe Ukraine/ das Soforthilfeprogramm für die Zivilbevölkerung in der Ukraine zu leisten.
Ilonka Breinich, die die Teamleitung und Koordination des Vereins inne hat, sowie der 1. Vorsitzende, Dr. Dr. Oswald Burkhard überreichten DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Großheide den symbolischen Scheck. „Das DRK hat ein großes Soforthilfeprogramm mit umfassenden Maßnahmen vorbereitet. Es ist allerdings sehr flexibel gefasst, so dass auf die Bedarfslage vor Ort entsprechend schnell reagiert werden kann“, umschreibt Großheide das Projekt. Wobei er hinzufügt, „dass aktuell mit dem Polnischen Roten Kreuz ein Logistik Hub in Lubin primär unterstützt wird“. Dies soll als Drehkreuz einer längerfristig geplanten Versorgungspipeline für Menschen in der Ukraine, aber auch in Polen ankommenden Menschen dienen, die vor Ort mit dem Notdürftigsten versorgt werden.
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