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  • Di., 05. November 2019, 14:54 Uhr
    Aus dem Polizeibericht: Kriminalpolizei warnt vor gefälschten 100 Euro-Banknoten im Stadtgebiet Worms / Geschäfte werden um Überprüfung gebeten

    100-Euro Blüten verstärkt im Umlauf

    Die Kriminalpolizei bittet im Geschäftsraum Worms auf gefälschte 100 Euro Banknoten zu achten.


    Worms (ots) - Im Laufe des vergangenen Samstags, dem 2. November, wurden bei Geschäften im Innenstadtbereich von Worms mehrere gefälschte 100 Euro-Scheine in den Umlauf gebracht. Die Kriminalpolizei Worms bittet insbesondere den örtlichen Einzelhandel daher um Überprüfung der 100 Euro-Banknoten in ihren Bargeldbeständen auf deren Echtheit. Sollten hierbei Auffälligkeiten oder gefälschte Banknoten festgestellt werden, informieren Sie die Kriminalpolizei Worms unter der Telefonnummer: 06241-852 348 (übliche Geschäftszeiten) oder 06241/8520 (außerhalb der Geschäftszeiten).

    Insbesondere wenn Kunden geringwertige Gegenstände mit großen Banknoten bezahlen bzw. große Scheine wechseln wollen, sollten Sie vorsichtig sein und genauer nachsehen. Täter versuchen, durch das Ausgeben von Falschgeld möglichst viel echtes Wechselgeld zu erhalten. In solchen Fällen sollten Sie besonders
    gründlich prüfen.

    Schnelltest auf Falschgeld

    So können Bürgerinnen und Bürger im Schnelltest Euro-Banknoten selbst überprüfen und Falschgeld erkennen: Auf den Euro-Banknoten befinden sich mehrere Sicherheitsmerkmale, mit denen ihre Echtheit überprüft werden kann. Kontrollieren Sie beim Prüfen der Banknoten immer mehrere Sicherheitsmerkmale, da Geldfälscher meist nur wenige Merkmale nachahmen. Eine Übersicht finden Sie auf der Bundesbank-Website bzw. der Websiteder Europäischen Zentralbank: http://www.bundesbank.de/falschgeld
    https://www.ecb.europa.eu/euro/banknotes/security/html/index.de.html

    1. Fühlen: Beim Entgegennehmen der Banknoten der Europa-Serie wird empfohlen, die große Wertzahl zwischen Daumen und Zeigefinger einer Hand durchgleiten zu lassen bzw. bei den Scheinen der ersten Serie die EZB-Kürzel im Trapezfeld. Sie sollten ein Relief spüren.

    2. Kippen Mit einer Kippbewegung aus dem Handgelenk können weitere Sicherheitsmerkmale überprüft werden: Im Hologramm auf der Vorderseite der Banknoten der Europa-Serie wandern beim Kippen Regenbogenfarben auf- und abwärts, bzw. kreisen ganz oben im Hologrammstreifen EUR-Symbole um die Wertzahl (100- und 200-Euro-Schein).

    Im Hologramm-Patch der ersten Serie bewegen sich konzentrische Kreise ein- bzw. auswärts.

    In der Wertzahl links unten auf den Scheinen der Europa-Serie wandert ein Lichtbalken auf- und abwärts. Je nach Blickwinkel wechselt die Farbe der Zahl. Auf 100- und 200-Euro-Scheinen sind hier zusätzlich EUR-Symbole zu sehen.

    Auf der Rückseite der Banknoten der Europa-Serie wird der Glanzstreifen sichtbar. Auf der Rückseite der 50- bis 500-Euro-Scheine der ersten Serie ändert die Wertzahl rechts unten ihre Farbe.

    Was tun, wenn der Kunde mit Falschgeld bezahlt?

    1. Keinesfalls das Falschgeld an denjenigen zurückgeben, von dem man es bekommen hat, beziehungsweise an andere Personen weiter. Andernfalls setzt man  sich damit dem Risiko aus, wegen Falschgeldverbreitung bestraft zu werden.

    2. Falschgeld ist der Polizei auszuhändigen. Das ist allerdings nur möglich, wenn man vom Kunden nicht bedroht wird. Ist dies der Fall, hat die eigene Sicherheit Vorrang!

    3.  Falschgeld wird am besten in einen Briefumschlag oder in eine Papiertüte gesteckt. Das Falschgeld sollte von so wenigen Personen wie möglich angefasst werden.

    4.  Kunden ist mitzuteilen, dass mit dem Geld etwas nicht stimmt und es überprüft werden muss. Wenn möglich, Namen, Adresse und Bankverbindung erbitten, damit das Geld - falls ein Irrtum vorliegen sollte -  zurückerstattet werden kann.

    5. Sicherheitsdienst (soweit vorhanden) und Polizei benachrichtigen und dem Kunden dies, mit der Bitte zu warten, mitteilen.

    6. Wenn die Polizei nicht gerufen werden kann: Das Aussehen des Kunden - von dem man das Falschgeld erhalten hat - und das seiner Begleitung gut einprägen, um der Polizei eine möglichst genaue Personenbeschreibung zu geben.  Fluchtrichtung beobachten und Typ und Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs notieren. Wenn möglich, Bilder mit dem Handy von den Personen und dem genutzten Fahrzeug machen.

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