Seit Anfang März läuft nun mehr zum 4. Mal das Preisschießen unter den Pfeddersheimer Ortsvereinen und Gruppierungen aus Sport, Politik und Kultur. Der Volksmund spricht damit bereits von einer schönen Tradition. Im 150-jährigen Jubiläumsjahr 2013 erinnerte sich die Schützengesellschaft Pfeddersheim an die Vereinsschießen aus den 60er Jahren. Seither lassen die Schützen diese Turniere alle zwei Jahre wieder aufleben. Diesmal meldeten 20 Vereine 30 Mannschaften zum Preisschießen an. Für die Schützengesellschaft bedeutet dies eine logistische und organisatorische Herausforderung.
Auswertung und Ablauf
Jedes Team besteht aus vier Personen. Somit gehen 120 Teilnehmer an den Start. Drei Wochen lang treten jeden Mittwoch und Freitag die Gruppen in den sportlichen Wettbewerb. Nach beliebiger Anzahl von Probeschüssen mit dem Luftgewehr, muss jeder Schütze 20 Wertungsschüsse abgeben. Ausgezählt wird in sogenannter Zehntelwertung. Das bedeutet, die einzelnen Ringabstände werden in Zehntel unterteilt. Der beste Treffer ist daher eine 10,9. Diese präzise Auswertung übernimmt eine spezielle Auswertungsmaschine.
Siegerehrung
Die Beliebtheit der Veranstaltung erklärt sich nicht nur durch das Wetteifern am Schießstand und den garantierten Spaß dabei. Bedeutsam ist auch die Gelegenheit zusammenzukommen, um sich gegenseitig in geselliger Runde kennenzulernen. Die Meisten allerdings sind schon seit der Neuauflage mit Freude jedes Mal dabei. Die Siegerehrung findet im Rahmen einer kleinen Feier am 5. April im Vereinsheim der Schützengesellschaft statt. Die ersten drei Sieger-Mannschaften erhalten Geldpreise und Pokale. Ebenso erhalten die besten Einzelschützen entsprechende Ehrungen.
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