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  • Mi., 30. März 2016, 10:48 Uhr | PR-Anzeige
    Tagungs- & Wohlfühldomizil „Zum Schwanen“ in Osthofen in neuen Händen und unter neuer Leitung

    Den Charme des Gebäudes neu geweckt

    Auch äußerlich erscheint der„Schwanen“ in erneuerten Gewand.


    Zum 1. April 2016 fand ein Eigentümer- und Betreiberwechsel in Osthofens Landhotel „Zum Schwanen“ statt. Die neuen Initiatoren Alma & Jörg Deibert sowie Markus Seibert wurden vorab zu ihrem neuen Konzept hierzu befragt:

    Frage: Herr Deibert, wie kommen Sie dazu, mit dem Schwanen ein Hotelprojekt anzugehen? Bisher war Ihr Fokus eher im Immobiliensegment.
    Jörg Deibert: In der Tat war der Charme des Gebäudekomplexes der erste ausschlaggebende Punkt, der dazu geführt hat, in Gespräche einzusteigen. Ebenso wie beim „Alten Rathaus“, das Herr Seibert und ich vor Jahren ebenfalls von der Familie Berkes erworben und saniert haben, war es auch beim Schwanen „Liebe auf den ersten Blick“. Der Schwanensaal ist mit seinem Kreuzgewölbe etwa die älteste Kuhkapelle Rheinhessens. Aber auch der Innenhof ist im Sommer einer der schönsten Plätze Osthofens, wo man unter den Platanen ein Glas Osthofener Wein oder ein kühles Feierabendbier genießen kann.

    Landhotel „Zum Schwanen“ – mit neuem Außenanstrich einer Verjüngungskur unterzogen.


    Frage: Was sind die wesentlichen Neuerungen?
    Markus Seibert: Wir haben dem Schwanen nicht nur von außen eine „Schönheits-OP“ mit neuem Außenanstrich verpasst, sondern darüber hinaus auch in die Ausstattung investiert. Allen voran gibt es im gesamten Komplex kostenloses W-LAN, alle Fernseher wurden durch LED-Flatscreens mit über 1 m Bilddiagonale ausgetauscht, wir bieten im Gastrobereich sonntägliche Themenbrunchs, eine Weinkarte auserwählter Weine der örtlichen Winzer, Weinwochenenden, bei denen wir die Winzer mit ins Boot holen, Public Viewing, Catering, sowie feste Pauschalen für Feierlichkeiten an, um nur einige der Neuerungen zu nennen.

    Der Biergarten lädt im Sommer zum Verweilen ein.


    Frage: Trotzdem haben Sie die Zimmerpreise reduziert?
    Markus Seibert: Ja, wir haben kalkuliert und wollen den Schwanen wieder voll bekommen. Auch sollen unsere Gäste so zufrieden sein, dass sie uns weiterempfehlen. Hierzu gehört neben dem Service auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

    Frage: Zur EM bieten Sie Public-Viewing zu den Spielen der deutschen Mannschaft an.
    Jörg Deibert: Ja, auch die Halbfinalspiele und das Finale werden wir zeigen. So wollen wir die Terrasse wieder mit Leben füllen.

    Frage: In der Vergangenheit war die Terrasse eher das Außen-Restaurant in den Sommermonaten.
    Alma Deibert: Ganz recht, in der Vergangenheit. In der Zukunft wollen wir die Terrasse wieder mit Leben füllen. Natürlich kann man auch zukünftig dort speisen, aber auch nur ein Bier oder ein Gläschen Wein können Sie dort genießen. Für den kleinen Hunger haben wir einen speziellen Biergartenaufsteller auf den Tischen mit kleinen rustikalen Snacks unter 10 Euro.

    Das stilvolle Kreuzgewölbe (ehemaliger Kuhstall).


    Frage: Ab 4. Juni gibt es eine neue Weinkarte. Was erwartet uns hier?
    Markus Seibert: Wir wollen ein Weinangebot bieten, das seines Gleichen sucht. Unsere Weinkarte beinhaltet über 50 Weine ausschließlich von Osthofener Winzern bzw. Winzer aus den Nachbarorten. Es sollen möglichst alle Osthofener Winzer vertreten sein. Jedoch nur mit den jeweils besten Weinen aus den Kellern. Deshalb werden wir mit einer Gruppe von 15 Fachleuten und Laien circa 150 Flaschen Wein verkosten, von denen es dann die 50 mit den besten Wertungen auf unsere Weinkarte schaffen. 150 Proben sind ein strammes Programm, weshalb wir auch den April und Mai benötigen, bis Anfang Juni dann die neue Weinkarte steht. Schon jetzt der Hinweis: Am 4. Juni können Sie ab 19 Uhr für 18 Euro alle mind. 50 Weine offen verkosten. Wem das zuviel für einen Abend ist: Im gesamten Juni sind alle Weine offene Weine, die Sie im Restaurant dann verkosten können.

    Eines der großzügigen Doppelzimmer.


    Frage: Auch zum Feiern bietet sich der Schwanen an. Was ist hier neu?
    Alma Deibert: Bei uns können Sie feiern von 2 bis 140 Personen. Je nach Anlass bieten wir den passenden Rahmen. Für eine kleine Feier bietet sich neben dem Schwanensaal, unserem historischen Kreuzgewölbe (bis 40 Personen), auch ein Brunch an. Mein Tipp: warum nicht anlässlich eines Geburtstages mal zu einem unserer Themenbrunchs einladen? Unser Küchenmeister hat sich interessante Themen einfallen lassen, die Appetit machen … Neu ist unser Pauschalangebot „Feiern zum Festpreis“, damit die Kosten gerade bei größeren Feiern im Rahmen bleiben.

    Frage: Neu ist auch das Catering?
    Alma Deibert: Ja, der Schwanen kommt auch zu Ihnen nach Hause oder zu Ihrer Veranstaltungslocation. Ab 15 Personen liefern wir kostenfrei im Umkreis von 20 km und das vom rustikalen Einzelgericht für 9,80 Euro bis hin zum Gourmetmenü oder Front-Cooking vor Ort.

    Blick in unsere gemütliche Weinstube.


    Frage: Auch das Frühstück wurde aufgewertet?
    Markus Seibert: Herzstück ist unsere neue Profikaffeemaschine, bei der Sie via Touchscreen Ihre Kaffeespezialität wählen können, vom klassischen Kaffee über Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato … frisch gemahlene Bohnen und enthärtetes gefiltertes Wasser bieten die Grundlage für den Kaffeegenuss. Neu ist auch die warme Komponente mit Rührei, Würstchen und Speck. Spiegelei bereiten wir individuell frisch für Sie zu. Verschiedene Säfte runden das Angebot ab. Das Frühstück bieten wir auch externen Gästen inkl. unbegrenzter Getränke für 9,80 Euro an. Am Wochenende können Sie beim Gourmetfrühstück noch frisch geschnittenen Lachs und Croissants genießen zu dann 12,80 Euro und das bis 11 Uhr (auf Wunsch auch länger …).

    Frage: Kann ich die Gutscheine auch online bestellen?
    Jörg Deibert: Ja, auch das ist neu. Sie schreiben uns eine Nachricht, welchen Gutschein Sie möchten und überweisen uns den jeweiligen Gutscheinbetrag. Nach Zahlungseingang senden wir Ihnen Ihren Gutschein per Post zu. Ohne Bearbeitungsgebühr oder Portozuschlag. Mein Tipp: Anstelle eines klassischen Betragsgutscheins bietet sich auch ein Frühstücksgutschein für 9,80 Euro (Mo.–Fr.) bzw. 12,80 Euro (Sa. + So.) oder ein Brunchgutschein für 24,80 Euro an. Eine kulinarische Geschenkidee je nach Budget …

    Die neuen Eigentümer und Betreiber des Landhotels Zum Schwanen: Alma und Jörg Deibert sowie Markus Seibert.


     

    Küchenmeister Boris Schalk und sein Team.


    Küchenmeister Boris Schalk und Team
    Er führt schon 5 Jahre das Regiment in der Küche des Schwanen: unser Küchenmeister Boris Schalk. Schon im Alter von 25 Jahren Sternekoch (Guide Michelin) blickt er auf mittlerweile über 40 Jahre Kocherfahrung zurück. Den Werdegang des gebürtigen Bobenheim-Roxheimers beschreibt man am besten mit der Kurzformel: einmal quer durch Deutschland und wieder zurück ...

    Sein Weg führte ihn durch die Sterne-Küchen der Republik. Schon als 14-Jähriger begann er im Sonnenhof, der früheren Sommerresidenz des Baron Rothschild in Königstein/Taunus, den Beruf von der Pike auf zu lernen. Es folgte der „Breitenbacher Hof“ in Düsseldorf und das Berliner Gourmetrestaurant „Maitre“, das damals als bestes Restaurant Deutschlands galt neben dem „Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe“ bei Heilbronn, wo er dem deutschen Kochpapst Lothar Eiermann über die Schulter schaute. Als weitere Stationen folgten die Spitzenküchen „Deidesheimer Hof“, „Gebrüder Meurer“, Großkarlbach, die „Orangerie“ in Düsseldorf, um nur einige Beispiele zu nennen.

    Zum SchwanenDie Qualität der Kochkunst spricht für sich, immerhin haben ihn die Juroren des Guide Michelin mit ihrem begehrten Stern in den „Wittekindstuben“ in Bad Oeynhausen und auch auf seiner weiteren Station im „Heller´s Krug“ in Holzminden ausgezeichnet. Damals war er mit 25 Jahren der jüngste Sternekoch Ostwestfalens. Ein Jahr zuvor legte er seine Meisterprüfung in Heidelberg ab. Boris Schalk ist Koch und Künstler aus Passion und Leidenschaft. Ob im Schwanen-Res­taurant „Weinstube“, bei Events oder im Catering – lassen Sie sich verwöhnen. Restaurant-Reservierung erbeten.

     

    Aus der Geschichte des „Schwanen“ zu Osthofen
    Das dem historischen Osthofener Rathaus gegenüberliegende Anwesen in der Hauptstraße trug wohl bereits vor dem 30-jährigen Krieg den Namen „Zum Schwan“.

    Die älteste Kuhkapelle Rheinhessens
    Über der Toreinfahrt finden sich die Initialien von Wendelin Best (1769–1843), der den Schwanen im Jahre 1818 als Gasthof neu erbaute.

    Der neue Schwanenwirt war ein sehr geschäftstüchtiger und unternehmender Aufsteiger. Er betrieb neben der Gastwirtschaft und dem Lokal Ackerbau, Bierbrauerei und Weinwirtschaft,  profitierte von der Säkularisierung, konnte sich ein bedeutendes Gut erwerben und avancierte zum Oberhaupt einer sehr einflussreichen Familie.

    Der Schwanenwirt Wendelin Best war ein tüchtiger und einflussreicher Geschäftsmann, der der Gemeinde Osthofen zwischen 1822 und 1831 als erster erwählter Bürgermeister vorstand (Zeichnung um 1810).


    Der große Gebäudekomplex des Schwanen ist eine geschlossene fränkische Hofreite, deren idyllischer Innenhof durch das traufenständige Haupthaus, die Stallungen und Nebengebäude sowie ein quer stehendes Wirtschaftsgebäude auf der Rückseite umrahmt ist.

    Eine architektonische Besonderheit stellt der ehemalige Stall im Seitentrakt dar. Dieser wurde bereits 1832 mit einem auf mehreren Sandsteinsäulen ruhenden Kreuzgratgewölbe aus Backsteinen ausgestattet. Dieser sogenannte „Schwanensaal“ ist damit nachweislich die älteste „Kuhkapelle“ Rheinhessens.

    Wendelin Best gelang es in kurzer Zeit sein repräsentatives Anwesen zu einer der besten Adressen in der ganzen Region zu machen. Im Schwanen wurde nicht nur gediegen gespeist, sondern auch das damals in Mode kommende Billard gespielt und regelmäßig bei Bällen getanzt.

    Ebenso wurden immer wieder Konzerte in den Räumlichkeiten des Schwanen veranstaltet, bei denen u. a. auch Wendelin Bests Enkel, der Komponist und Kapellmeister Wendelin Weißheimer, mitwirkte.

    Durch seine unmittelbare Nähe zum historischen Rathaus war der Schwanen oftmals auch Ort der Meinungsbildung und der politischen Agitation. Hier fanden Versammlungen im Vorfeld der Gemeinderatssitzungen oder vor Wahlen statt, hier wurde über das Hambacher Fest und über die Revolution von 1848 und ihre Folgen gestritten.

    Die Liste der bedeutenden Persönlichkeiten, die während der letzten knapp 200 Jahre im Schwanen einkehrten, ist lang. Sie reicht von Freiherr Heinrich von Gagern, dem ersten Präsidenten der deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche zu Frankfurt, bis zu Malu Dreyer, der Landesmutter von Rheinland Pfalz.

    Schwanenlogo
    Restaurantöffnungszeiten
    Mo.–Sa.: 12–14 Uhr / 18–22 Uhr
    So.: 12–14 Uhr / abends ab 10 Personen nach Anmeldung

    Friedrich-Ebert-Straße 40 / 67574 Osthofen
    Tel +49 (0) 62 42 / 91 40 / Fax +49 (0) 62 42 / 91 42 99
    info@zum-schwanen-osthofen.de
    www.zum-schwanen-osthofen.de
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