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  • Do., 13. August 2015, 13:33 Uhr
    Hauptamtlicher Feuerwehrmann Oliver Kehr qualifiziert sich weiter zum Brandoberinspektor

    18-monatige Ausbildung durchlaufen

    18 Monate Ausbildung, davon neun Monate in externen Einheiten und zwei Monate an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in Mayen – die Ausbildung zum Brandoberinspektor ist kein Spaziergang. Oliver Kehr, Mitglied der Berufsfeuerwehr in Worms, hat den Schritt gewagt – und das im Alter von 50 Jahren. Den Lohn für die harte Arbeit überreichte ihm nun Oberbürgermeister Michael Kissel im Rathaus in Form der Ernennungsurkunde zum Brandoberinspektor.

    „Sie können stolz auf sich sein, Ihr Ziel erreicht zu haben, und das nach so vielen Jahren im aktiven Dienst“, gratulierte das Stadtoberhaupt dem Feuerwehrkameraden. Auch Feuerwehr-Chef Klaus Feuerbach konnte sich den Worten des Oberbürgermeisters nur anschließen: „Wir haben bewusst einen erfahrenen, Feuerwehr-eigenen Kollegen zum Brandoberinspektor ausbilden lassen, weil gerade Erfahrung und Ortskenntnis im Führungsdienst der Feuerwehr eine wichtige Rolle spielen“, machte der Stadtfeuerwehrinspekteur deutlich.

    Seit 1984 im hauptberuflichen Feuerwehrdienst 
    Als Oliver Kehr im Jahre 1984 in den hauptberuflichen Feuerwehrdienst eintrat, begab er sich auf bereits vertrautes Terrain. Denn schon sechs Jahre zuvor war er der Freiwilligen Feuerwehr Worms-Pfeddersheim beigetreten. Eingestellt als Feuerwehrmann, führte ihn sein Weg zunächst in die Position des stellvertretenden Wachabteilungsführers der Wachabteilung 2, dann wurde er zum Wachabteilungsführer der Wachabteilung 3 ernannt und schließlich wurde Oliver Kehr in den Führungsdienst der Gesamtfeuerwehr Worms berufen.

    Doch was hat ihn dazu bewogen, trotz der ohnehin schon eindrucksvollen Feuerwehrkarriere eine weitere Stufe erklimmen zu wollen? „Nach Rücksprache mit meiner Familie kam ich zu dem Schluss, dass ich mich gerne einer weiteren Qualifikation und Herausforderung stellen würde. Ich möchte mich in die Weiterentwicklung der Feuerwehr einbringen“, berichtet er.

    „Ich zolle Oliver Kehr großen Respekt für sein unermüdliches Engagement zugunsten der Sicherheit aller Wormser Bürger. Die Feuerwehr ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft“, unterstrich der Oberbürgermeister.

    Beim Brandinspektorenlehrgang in Koblenz sei er der älteste Teilnehmer gewesen, berichtete Oliver Kehr schmunzelnd. „Die Bezeichnung ,Lehrgangsopa‘ hatte ich schnell weg“, so Kehr. Seine externen Ausbildungsstationen führten ihn zur Flughafenfeuerwehr Frankfurt, zur Berufsfeuerwehr Hamburg und zur Berufsfeuerwehr Mannheim. In Worms ist er nun als Brandoberinspektor neben seiner Tätigkeit im Führungsdienst Sachgebietsleiter Einsatzvorbereitung/Ausbildung.

     

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