Bunter Abend der Westend-Realschule plus begeisterte Publikum mit vielfältigem Programm
180 Mitwirkende und viele fleißige Helfer
Musik war Trumpf beim zweistündigen Programm der Westend-Realschule plus.
In der Aula der Hochschule Worms konnte man vor dem langen Wochenende einen ganz besonderen Abend erleben, denn die Westend-Realschule plus hatte zu ihrem bunten Abend eingeladen. Während eines rund zweistündigen Programms, das sich hören und sehen lassen konnte, zeigten Schülerinnen und Schüler und auch manche Lehrkräfte ihre künstlerischen Begabungen.
Kunstlehrer Thomas Hebgen führte als Moderator durch das Programm und trug dazu einen passend bunten Anzug mit dem Muster „TV-Testbild“. Zu Beginn stimmte die Schulband unter Leitung von Peter Baumann mit zwei aktuellen deutschsprachigen Pop-Songs das Publikum auf den musikalischen Abend ein. Der Unterstufenchor hatte gleich mehrere Auftritte, die über das Programm verteilt und sehr unterschiedlich in ihrer Stimmung waren. Trotz ihres jungen Alters gelang es den Schülern, sowohl fröhlichen Liedern wie „Hakuna matata“ als auch beispielsweise dem majestätischen „Adiemus“ ausdrucksstark gerecht zu werden. Mohammad Barisha aus der 5c gab dem Gesang durch die absolut rhythmussichere Begleitung auf den Congas eine ganz besondere Note.
Bezug zum Meer
Doch nicht nur der Schulchor, auch einzelne Klassen der Unterstufe stellten ihr musikalisches Können unter Beweis. „Yellow submarine“ von den Beatles trug die Klasse 6b vor und illustrierte das Lied mit Puppen aus Socken, die vor einer U-Boot-Kulisse agierten. Die Klassen 5b und 5d blieben im übertragenen Sinne dem Meer treu mit dem traditionellen „My Bonnie is over the ocean“. Bei der 6a wurde es verwegener, sie hatten einen Piratenauftritt mit entsprechenden Requisiten und boten „Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren” dar. Den thematischen Bezug zum Meer hatte auch die 5c mit „Drunken sailor”, sie wurde begleitet von ihrem Klassenlehrer Markus Eckard am Akkordeon. Die 6d unter Leitung von Isabell Sommer schließlich entführte mit einem Lied der Navajo ins Land der Indianer, was von den Schülern mit Effektinstrumenten wie dem Rainmaker instrumentell untermalt wurde. Die 6d kombinierte Musik mit Tanz bei dem Klassiker „New York, New York“.
Fetzige Zumba-Einheit
Schülerinnen aus dem Wahlpflichtfach Tanz, das an der Westend-Realschule plus angeboten wird, präsentierten unter der Leitung von Sarah Sofsky eine fetzige Zumba-Einheit, die das Publikum sofort zum Mitklatschen animierte. Das Wahlpflichtfach Französisch war eine weitere tragende Säule an diesem Abend und das sowohl in musikalischer Hinsicht mit den Liedern „Salut, ça va?“ und „Aux Champs Elysées“ als auch kulinarisch, denn für die Pausen hatten die Französisch-Schüler unter Leitung von Birgit Rakus die Verköstigung vorbereitet.
Neben so vielen Talenten auf Schülerseite hatten es die Lehrkräfte natürlich nicht leicht, musikalisch zu bestehen, doch auch ihnen ist es gelungen. Der Lehrerchor unterstützte den Schulchor bei weiteren Stücken aus dem Musical „König der Löwen“ und nahm dann das Publikum gegen Ende mit dem fröhlich-ironischen „Always look on the bright side of life“ für sich ein. Ganz besonders viel Applaus erhielten die Lehrkräfte Thomas Hebgen und Isabell Sommer für ihre Gesangs-Soli bei „Can you feel the Love tonight“ und die Instrumentalbegleitung von Sabrina Klenke an der Querflöte und Peter Baumann am Klavier.
Vielfältiges Programm
Ein derart vielfältiges Programm mit ca. 180 Mitwirkenden auf der Bühne braucht eine enorme Vorlaufzeit, daher begannen die Proben bereits nach den Herbstferien. Die Organisation für den musikalischen Teil hatte Musiklehrerin Hildegard Crusius inne, während Kunstlehrer Thomas Hebgen für diesen Abend nicht nur eine Kulisse, sondern sogar drei fantasievolle Bühnenbilder zu den Themen „Meer“, „Krieg und Frieden“ und „bunt“ entwarf. Dabei standen ihm die 10.-Klässler Max Killer und Stefan Feise zur Seite.
Was das Publikum nicht sehen konnte, waren die 40 fleißigen Helfer, betreut von den Klassenlehrerinnen Patricia Brack und Dorothee Kabacs, die auf und hinter der Bühne den Show-Abend vor- und nachbereiteten. Alles in allem kann man von einer Großveranstaltung sprechen, die vom Publikum mit langanhaltendem Beifall und der Forderung nach einer Zugabe honoriert wurde.